Landvolk auf den Spuren des Braunkohletagebaus

Landvolk auf den Spuren des Braunkohletagebaus Auf großes Interesse stieß die alljährliche Familienwanderung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Kreis Schwandorf. Etwa 60 Teilnehmer erkundeten diesmal das Wackersdorfer Heimat- und Industriemuseum und machten sich auf die Spuren des Braunkohletagebaus. Hier erfuhr man bei einer informativen Führung vieles über das alte Wackersdorf, das 1950 den riesigen Baggern weichen musste und an den heutigen Ort umgesiedelt wurde. Bis 1982 wurde die Landschaft
Lokales
Schwandorf
22.08.2015
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Auf großes Interesse stieß die alljährliche Familienwanderung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Kreis Schwandorf. Etwa 60 Teilnehmer erkundeten diesmal das Wackersdorfer Heimat- und Industriemuseum und machten sich auf die Spuren des Braunkohletagebaus. Hier erfuhr man bei einer informativen Führung vieles über das alte Wackersdorf, das 1950 den riesigen Baggern weichen musste und an den heutigen Ort umgesiedelt wurde. Bis 1982 wurde die Landschaft durch die großen Schaufelräder massiv verändert, und man sieht heute noch, was daraus geworden ist. Nachdem der Tagebau eingestellt wurde, füllten sich die hinterlassenen Krater mit Wasser, so dass große Seen entstanden sind. Das Umfeld wurde renaturiert und touristisch erschlossen, so dass sich heute viele Freizeitmöglichkeiten anbieten. An die Vergangenheit erinnert heute das im Werk 27 der ehemaligen BBI untergebrachte Museum mit vielen Ausstellungsstücken. Auf der Freifläche sind die größeren Exponate zu besichtigen, und im Geotop kann man die Einschnitte in die Landschaft erkunden. Christa Scheuerer bedankte sich zum Abschluss für die kompetente Führung im Namen der KLB-Vorstandschaft. Bild: hfz
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