Martin Brock wird 64 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und fünf Kinder
Stadtrat stirbt unerwartet

Lokales
Schwandorf
06.11.2015
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Stadtrat Martin Brock (ÖDP) ist am Mittwochabend überraschend im Alter von 64 Jahren gestorben. ÖDP-Kreisvorsitzender Alfred Damm hatte wenige Stunden zuvor noch mit Brock telefoniert. Die Nachricht vom Tod habe ihn "tief erschüttert": "Wir haben nicht nur einen Parteifreund verloren, sondern einen wirklichen Freund."

Diplom-Pädagoge Brock war stellvertretender Leiter des "Haus des Guten Hirten" der Katholischen Jugendfürsorge und zuständig für die Koordination unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Der ÖDP-Stadtrat hinterlässt eine Frau und fünf Kinder. Der Verstorbene arbeitete früher in der Wertstoff- und Recycling-Branche. Der ÖDP-Politiker war in der dritten Legislaturperiode im Stadtrat. Laut Damm war er außerdem Schriftführer im Kreisvorstand, Ortsvorsitzender in Schwandorf, zudem war er in seiner Karriere als Direktkanditat für den Bezirkstag und den Landtag angetreten. Damm sagte über Brock: "Er war eine große Stütze für die ÖDP im Landkreis Schwandorf." Charakterlich sei der Verstorbene ein angenehmer, freundlicher Mensch gewesen, habe aber auch "in der Sache, seine Meinung vertreten können".

Andreas Feller erreichte die Nachricht, als er unterwegs war. Für ihn kam der Tod "plötzlich und unerwartet". Der Oberbürgermeister zeigte sich betroffen. Stadtrats-Nachrücker sind (in dieser Reihenfolge): Markus Seefeld, Wolfgang Meischner und Wolfgang Nowak. Die nächste Stadtratssitzung ist am Montag, 14. Dezember - es wird die erste nach dem Tod von Martin Bock sein.
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