Maschinenring Schwandorf feiert 40-jähriges Bestehen
Dienstleister für den ländlichen Raum

Vorsitzender Carl Graf zu Eltz, Geschäftsführer Christian Weiß, Landrat Thomas Ebeling und Gärtnermeister Johann Ziereis (von links) pflanzten auf dem Verwaltungsgelände des Maschinenrings eine Kugel-Esche und läuteten die Jubiläumsfeierlichkeiten ein. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
08.05.2015
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Die Anfänge der bäuerlichen Selbsthilfeeinrichtung reichen bis ins Jahr 1962 zurück. Damals gründete sich der Raiffeisen-Maschinenring Fensterbachtal. Es folgten immer größere Organisationseinheiten, die sich schließlich 1975 zum Maschinenring Schwandorf e.V. zusammenschlossen. Das 40-jährige Bestehen wird nun im Juni auf Schloss Guteneck gefeiert.

Schirmherr Landrat Thomas Ebeling traf sich gestern mit dem Vorsitzenden Carl Graf zu Eltz (Wolfring), Geschäftsführer Christian Weiß (Stulln) und Gärtnermeister Johann Ziereis (Schwarzenfeld), um auf dem Verwaltungsgelände des Maschinenrings in Schwandorf, Grünwaldstraße 4, eine Kugel-Esche zu pflanzen.

Aus der bäuerlichen Selbsthilfeeinrichtung sei ein "umfassender Dienstleister für den ländlichen Raum" geworden, erklärt Geschäftsführer Christian Weiß. Zusammen mit sieben Mitarbeitern vermittelt er Maschinen und Betriebshelfer und rechnet die Leistungen ab. Der Ring selbst besitzt keine einzige Maschine, sondern beauftragt eines der 1507 Mitglieder mit der Übernahme einer Tätigkeit. Ob Personal, Winterdienst, Grünflächenpflege, Forst-, Garten- und Hausmeisterarbeiten, der Maschinenring ist für sämtliche Tätigkeiten ein Ansprechpartner. Die Mitglieder erbrachten im vergangenen Jahr eine Leistung mit einem Verrechnungswert von 7,42 Millionen Euro.

Jetzt will der Verein die Erfolgsgeschichte feiern. Los geht es am 26. Juni abends mit einer Tanzveranstaltung im Gutsstadel des Schlosses Guteneck. Es spielen die "Stoapfälzer Spitzbuam". Der Sonntag (28. Juni) beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, den die Oberpfälzer Parforcehornbläser musikalisch begleiten werden. Es schließt sich ein Festkommers im Stadel an. Nach der Mittagspause bietet der Veranstalter auf dem Freigelände des Schlosses eine Maschinen- und Dienstleistungs-Ausstellung mit Rahmenprogramm. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, ein Glücksrad und ein Ballonwettfliegen. Die Pischdorfer Musikanten spielen zur Unterhaltung auf.

Bei der Gründung 1975 hatte der Verband 323 Mitglieder. Die Geschäftsstelle befand sich damals in Nittenau. Vorsitzender war Wolfgang Bauer aus Penting, Geschäftsführer Josef Meier aus Nittenau. Mit dem Umzug 1996 nach Schwandorf kam es auch zu personellen Veränderungen. Vorsitzender wurde Gerhard Dietl aus Fischerhof, Geschäftsführer Niels Häge. Seit 2001 ist Christian Weiß Geschäftsführer, seit 2002 Carl Graf zu Eltz Vorsitzender.
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