Mehrere Feuerwehren rücken mit 70 Frauen und Männern zu einer Übung aus
Großaufgebot übt für den Ernstfall

Lokales
Schwandorf
30.10.2015
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Die Werksfeuerwehr des ZMS (Zweckverband Müllverwertung Schwandorf) und der Nabaltec AG hatten eine gemeinsame Übung mit den Feuerwehren aus Dachelhofen, Ettmannsdorf, Büchelkühn, Klardorf und Schwandorf auf dem Gelände der Nabaltec AG organisiert. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren zu festigen und die Gefahren in Industrieanlagen zu vermitteln.

Das Szenario sah wie folgt aus: Um 18 Uhr erfolgte die Alarmierung aufgrund einer angeblichen Explosion bei Schweißarbeiten in der Werkstatt der Nabaltec AG. Beim Eintreffen der Wehren behinderte die starke Rauchentwicklung in der Schweißerei und Werkzeugausgabe die Einsatzkräfte. In den Bereichen wurden auch mehrere Personen vermisst. Die Löschwasserversorgung aus dem Nutzwassernetz der Nabaltec AG konnte im Übungsszenarium aufgrund eines Stromausfalls nicht genutzt werden. Darum musste eine etwa 350 Meter lange Schlauchleitung von einem Rückhaltebecken bis zur Einsatzstelle aufgebaut werden. Um weitere Gefährdungen zu verhindern, mussten in den Räumen vorhandene Gasflaschen gekühlt werden.

Durch den Einsatz einer Drehleiter und den Innenangriff unter Atemschutz konnten die Brände schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein durch den Brand funktionsunfähiger Transporter wurde von den Einsatzkräften aus dem Gebäude entfernt. Nach etwa eineinhalb Stunden schlossen die Teilnehmer die Übung erfolgreich ab. Zur anschließenden Übungsbesprechung fanden sich rund 70 Feuerwehrfrauen und -männer im Verwaltungsgebäude des ZMS ein. Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer besprach mit weiteren Vertretern der Feuerwehr einige Verbesserungen, die gemacht werden können. Besonders die Löschwasserversorgung mit mehreren Pumpen hatte die Maschinisten vor Herausforderungen gestellt.
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