Michael Hofmann will aufhören - Neuwahl scheitert mangels Kandidaten
VdK-Vorsitzender gesucht

Lokales
Schwandorf
25.10.2015
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Bei der Jahreshauptversammlung des VdK Klardorf/Büchelkühn mochte keiner in die Fußstapfen von Vorsitzenden Michael Hofmann treten. Dieser verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kadidatur. Der bisherige Vorsitzende führt nun kommisarisch bis Anfang Januar das Amt.

In einem ausführlichen Rückblick ließ Hofmann das vergangene Jahr Revue passieren. Durch drei Neuaufnahmen habe sich der Mitgliederstand auf 232 erhöht. Mit der Haussammlung "Helft Wunden heilen", die noch bis 15. November läuft, unterstützt der Ortsverband viele soziale Einrichtungen. Die Veranstaltungen würden insgesamt sehr gut angenommen, besonders erfreulich sei, dass sich die Seniorennachmittage immer größerer Beliebtheit erfreuten.

Als Höhepunkte im vergangenen Jahr nannte Hofmann die Radwanderung und die vorweihnachtliche Feier. Er appellierte nochmals an alle Mitglieder, in sich zu gehen, um für den Ortsverband Klardorf doch noch einen Nachfolger zu finden. Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hermann verwies darauf, dass der Kreisverband seine Mitgliederzahlen von Jahr zu Jahr steigern könne. Aktuell gehören ihm 10 670 Personen an. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 60 Jahren.

Die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt funktioniere beim Kreisverband hervorragend. In allen 27 Ortsverbänden im Landkreis habe man bis jetzt aktive Vorstandschaften, so der Redner. Bundesweit zähle der VdK 1,7 Millionen Mitglieder. Damit konnte der VdK Deutschland seit dem Jahr 2000 einen "grandiosen Mitgliederzuwachs" von 70 Prozent verbuchen. Auch in Bayern steige die Mitgliederzahl jährlich. Einer der größten Erfolge sei mit Sicherheit die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Menschen mit Demenzerkrankungen erhalten spürbar bessere Leistungen, sagte Hermann.

Pflegegrade statt -stufen

Nach dem neuen Gesetz gibt es ab 2017 fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen. Maßgeblich für die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit werde der Grad der Selbstständigkeit sein. Damit würden Menschen mit Demenz oder psychischen Krankheiten ebenso wie Menschen mit körperlichen Einschränkungen bei der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit berücksichtigt.
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