Millionen für Horsch-Zukunft

Blick in die 1200 Quadratmeter große Halle: Hier ist genügend Platz für Ausstellungen und Seminare. Bilder: rid(2)
Lokales
Schwandorf
06.10.2015
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Bis zu 10 000 Gäste will die Firma Horsch künftig jedes Jahr empfangen: Kunden aus aller Welt, Auszubildende und Seminarteilnehmer. Dazu reichen die bestehenden Räumlichkeiten nicht aus. "Deshalb haben wir in die Zukunft investiert", betonte Geschäftsführerin Cornelia Horsch am Montag bei der Einweihung des neuen "FITZentrums" am Standort Sitzenhof.

8,2 Millionen Euro investierte der Hersteller von Sämaschinen und Pflanzenschutzspritzen in das Schulungs- und Marketingzentrum mit einer 1200 Quadratmeter großen Ausstellungshalle, die bis zu 700 Gästen Platz bietet. Im Erdgeschoss befinden sich ein Empfangsbereich mit Shop und eine Cafeteria zur Bewirtung der Besucher, im oberen Stockwerk Schulungs- und Büroräume.

"Beim Bau haben wir uns für regionale Firmen entschieden", erklärte Cornelia Horsch. Mit einer Ausnahme: Die Kantine "Le Cafe" gestaltete ein Designer aus Paris. Dafür stammen die Betreiber der Cafeteria aus der Region.

Claudia Donhauser, Geschäftsführerin des gleichnamigen Generalunternehmens, bedankte sich für das langjährige Vertrauen. Die Firma Donhauser baute vor drei Jahren bereits das Versuchs- und Forschungszentrum mit einer Investitionssumme von sechs Millionen Euro und bekam nun auch beim "FITZentrum" den Zuschlag. Während der Landmaschinenhersteller am Standort Sitzenhof bei Schwandorf in die Logistik und Forschung investierte, baute er in Ronneburg (Thüringen) und Landau (Niederbayern) die Produktion aus. Geräte aus dem Hause Horsch kosten zwischen 10 000 und 350 000 Euro.

Oberbürgermeister Andreas Feller wertete die erneute Investitionsentscheidung als "deutliches Bekenntnis zum Standort Schwandorf". Für den stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch werde die Firma Horsch beim Kampf um die besten Köpfe die Nase vorn haben: "Denn sie investiert in die Aus- und Fortbildung".

Ein Problem hat die Firma bislang noch nicht gelöst: die bessere Zufahrt zum früheren Gut Sitzenhof. "Das werden wir demnächst angehen", kündigte Marketingleiter Daniel Brandt an. Geplant ist eine Erschließung des Geländes vom Norden her mit direkter Anbindung an die B 85.
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