Millionen für Klinik-Erweiterung

An der Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe entstehen fünf neue Operationssäle. Dafür investieren der Betreiber und der Freistaat rund 24 Millionen Euro. Foto: altrofoto.de
Lokales
Schwandorf
24.06.2015
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Klinik-Betreiber Asklepios und der Freistaat investieren 23,7 Millionen Euro in den Standort Lindenlohe. Dort entstehen fünf neue Operationssäle. Auch die Intensivstation wird modernisiert.

"Wir bieten medizinisch höchste Qualität, nun müssen wir auch mit der Klinik- infrastruktur nachziehen", erklärt Geschäftsführer Marco Woedl in einer Pressemitteilung von Asklepios die Maßnahme. Demzufolge sind die Planungen bereits abgeschlossen. Baubeginn soll im kommenden Jahr sein.

Die zusätzlichen OP-Kapazitäten seien dringend nötig. Als Fachklinik habe die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe einen sehr großen Zulauf, teilweise entstünden Wartezeiten. "Deshalb müssen wir dringend erweitern", unterstrich der Geschäftsführer. Dass in diesem Zusammenhang auch die bereits bestehenden Räumlichkeiten auf den neuesten Stand gebracht werden, sei für ihn selbstverständlich: "Wir arbeiten mit modernsten Methoden, da muss auch die räumliche Ausstattung passen."

Wie Asklepios weiter bekannt gibt, werden die Flächen der bisherigen drei OP-Säle für die Erweiterung und Modernisierung der Intermediate-Care-Station (IMC) mit Aufwachraum gebraucht. Bislang befinden sich dort neun Betten. In Zukunft können dort bis zu 16 Patienten gleichzeitig betreut werden. Mit den Erweiterungen werden laut Klinik-Betreiber in den entsprechenden Bereichen auch zusätzliche Stellen geschaffen.

Die Patienten müssen durch die Baumaßnahmen keine großen Beeinträchtigungen fürchten: "Natürlich lassen sich Unannehmlichkeiten während einer Bauphase nie ganz vermeiden. Dadurch, dass wir aber am Westflügel anbauen und nur wenige Bereiche umbauen, werden die Patienten im Ablauf nur wenig von den Arbeiten bemerken."

Möglich werde der Neubau erst durch die Unterstützung des Freistaats. "Wir freuen uns sehr, dass wir ins Jahreskrankenhausbauprogramm 2016 aufgenommen worden sind", betonte Geschäftsführer Woedl. Man habe sich zuvor in mehreren Gesprächen eng mit der Regierung der Oberpfalz und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bei der Planung der anstehenden Maßnahmen abgestimmt. Insgesamt 19,9 Millionen Fördermittel fließen so in den nächsten Jahren nach Lindenlohe. Die hohe Summe zeige auch den Stellenwert, den die Klinik genießt.
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