Mit Musik-Power und Humor

Die "Blechrauschen" aus Schwarzenfeld machten ihrem Namen im sprichwörtlichen Sinne alle Ehre. Bilder: hfz (2)
Lokales
Schwandorf
21.02.2015
4
0

Der Abschied vom Fasching fiel nicht schwer. Er gelang mit viel Musik am Aschermittwoch, versehen mit deftigem Augenzwinkern. Gruppen aus der Region und ein Gast aus Franken spielten auf.

Das Musikantentreffen im Gasthaus von Anita und Arthur Schötz-Späth in Kreith war wieder einmal der richtige Sprung weg vom Fasching und hin zu bodenständiger Volksmusik in der Fastenzeit, einschließlich markantem Oberpfälzer Humor. Alle Akteure, ob Einheimische wie die Familienmusi Schedewy aus Büchelkühn oder Musiker aus Regen im Bayerischen Wald bis hin nach Kemnath/Neustadt, hatten eine Menge im Repertoire. Da hörte man zum Beispiel vom "singenden Wirt Manfred" aus Schweinshütt bei Regen mit seinem Akkordeon "Mir san vom Woid dahoam" unf "Wilde Rosen aus Böhmen" Die drei temperamentvollen Schedewys luden dagegen zum Schunkeln ein und brachten den Saal auf ihre Weise in Schwung. Ein Original von gutem Musiker sowie eine Bereicherung des Abends war auch Markus Brand aus dem Fränkischen mit seiner Quetschn. Er motivierte zum Beispiel die Herren der Schöpfung mit seinem "Sag Dankeschön mit roten Rosen zu deiner Frau so ab und zu einmal" und er ließ einen seiner Trinksprüche zu den "geschätzten Schwiegermüttern" folgen.

Seinen Heimbonus nutzte Fabian Borkner mit seinen rhythmischen Liedern zur Gitarre. Zwischen den Musikbeiträgen, beispielsweise vom Ehepaar Schneeberger aus Burglengenfeld mit dem "Edelweiß als schönstem Bleamerl auf da Welt", gab Matthias Bäuml mit seinen "Blechrauschen" aus Schwarzenfeld immer wieder den Ton sowie den Takt an. Die fünf meinten am Ende "Tief drin im Böhmerwald, da ist mein Heimatort".
Weitere Beiträge zu den Themen: Lea (13790)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.