Mit Spitzenteams mitgehalten

Im Nordbayernfinale schlugen sich die Handballer des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums sehr gut und hielten lange Zeit gegen die Nachwuchsmannschaften der Bundesligavereine mit. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
03.03.2015
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Ganz stark präsentierten sich die Handballer des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums der Jahrgänge 98 und jünger bei den Schulwettkämpfen. Erst im Nordbayern-Finale mussten sie sich den Nachwuchsmannschaften von bayerischen Bundesligavereinen geschlagen geben.

Im Landkreisfinale besiegten die von Studienrat Benjamin Schmidt betreuten Jungs unter anderem die Schulteams aus Burglengenfeld und Oberviechtach souverän, ehe es dann in der nächsten Runde, dem Regionalentscheid, gegen das Robert-Schuhmann-Gymnasium-Cham ging, das ebenfalls verdient geschlagen wurde.

Beim anschließenden Bezirksfinale galten die Schwandorfer Schüler, die nahezu alle beim TSV Schwandorf und TV Wackersdorf aktiv Handball spielen, nicht unbedingt als Favoriten, denn mit dem Gymnasium Neutraubling, dem Kepler-Gymnasium-Weiden und dem Willibald-Gluck-Gymnasium-Neumarkt nahmen drei weitere ambitionierte Regionalsieger teil. Doch an diesem Tag war kein Team stark genug, die Schwandorfer Jungs um die Leistungsträger Valentin Deml und Christoph Harrieder ernsthaft zu gefährden. Am Ende war der Jubel auf Schwandorfer Seite groß: Der Titel des Bezirksmeisters war gewonnen und damit die Qualifikation für die Nordbayerische Meisterschaft erreicht.

Die Mannschaft reiste nach Coburg, um sich mit den Spitzenteams des Albert-Schweizer-Gymnasiums Erlangen, des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach sowie dem gastgebenden Gymnasium Ernestinum aus Coburg zu messen. Das erste Spiel gegen starke Coburger gewannen die Kreisstädter in einem furiosen Endspurt noch mit der Schlusssirene mit 14:13 (Halbzeit 8:8), ehe es gegen die scheinbar übermächtigen Erlanger ging, deren Kader mit Nachwuchsspielern des Bundesligisten HC Erlangen gespickt war und sogar vom Bundesliga-Cheftrainer Frank Bergemann persönlich gecoacht wurde. Vor dem Spiel konnte keiner damit rechnen, dass dieses bis zur Schlussminute spannend bleiben würde. Schwandorf spielte auf Augenhöhe, musste sich jedoch am Ende mit 12:13 (Halbzeit 7:7) geschlagen geben.

Knappe Niederlage

Die letzte Chance auf den Titel sollte nun im Spiel gegen Erlenbach genutzt werden, seines Zeichens amtierender Deutscher Schülermeister und somit Titelverteidiger, Stützpunktschule für Handball und Förderinternat des Bundesligisten TV Großwallstadt. Schwandorf kämpfte aufopferungsvoll, blieb lange dran, hielt bis drei Minuten vor dem Ende noch einen ausgeglichenen Spielstand von 7:7, ehe schließlich die Nachwuchstalente aus Erlenbach um drei Tore zum Endstand von 7:10 davonziehen konnten.

Aber von Enttäuschung keine Spur: Die Schwandorfer Schüler, die erstmals wieder seit Jahren am Schulwettkampf "Jugend trainiert für Olympia" teilnahmen, haben sich bei einem hochklassig besetzten Turnier beachtlich geschlagen und vielleicht sogar gegen den späteren Deutschen Schülermeister gut mitgehalten.
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