Mit starken Leistungen

Sechs Meter lang, 60 Zentimeter breit und 80 Zentimeter hoch ist der Tunnel. In der einen Hand den Schlauch, in der anderen die Spritze, so krochen die Jugendlichen hindurch, wie ein Teilnehmer der Feuerwehr Krondorf-Richt (Stadt Schwandorf). Bild: rid
Lokales
Schwandorf
26.05.2015
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Schnelligkeit und Präzision waren gefragt. Der Feuerwehrnachwuchs ermittelte die Besten auf Bezirksebene. Die Teams aus dem Landkreis Cham waren dabei nicht zu stoppen, die Teunzer ließen aufhorchen.

Jugendwart Wolfgang Pirzer hatte seine Mannschaft gut vorbereitet auf den Bezirksentscheid der Jugendfeuerwehren am Samstag im Sepp-Simon-Stadion. Der Nachwuchs der FFW Krondorf-Richt hatte sich als Vierter des Kreisentscheides qualifiziert. "Vier Minuten und zehn Sekunden, null Fehler, sehr gut im Gesamteindruck". Wolfgang Pirzer war am Ende zufrieden mit seinen Schützlingen .

Durch den Tunnel

Dennoch reichte es für die einzige Jugendgruppe aus der Kreisstadt nur zu Platz 13 unter 24 Mannschaften. Drei Teams aus dem Landkreis Cham lagen am Ende nahezu punktgleich an der Spitze. Den vierten Platz belegten Jugendliche aus Tirschenreuth, gefolgt vom Kreisentscheid-Sieger Teunz. Er vertritt den Landkreis nun beim Landesentscheid am 6. Juni in Cham.

Für die übrigen Teilnehmer aus dem Landkreis war mit dem Bezirksfinale Endstation. Die zweite Staffel aus Teunz belegte den neunten, Krondorf-Richt den 13., Kemnath bei Fuhrn den 21. und Seebarn den 22. Platz. Jede Mannschaft bestand aus zehn Leuten. Sie krochen durch einen sechs Meter langen Tunnel, kletterten über Sprossenwände, sprinteten über die Laufbahn, banden Knoten und kuppelten am Ende die Spritze an den Schlauch. "Wasser marsch" - damit war der Löschaufbau abgeschlossen. 30 Wertungsrichter beobachteten die Abläufe und vergaben Punkte.

Sehr zufrieden

Bezirksjugendwart Heinrich Scharf war mit der Leistung des Nachwuchses sehr zufrieden und betonte: "Die Jugendfeuerwehren der Oberpfalz zeichnet ein herausragendes Miteinander aller Akteure quer durch alle Landkreise aus." Auch Kreisjugendwart Christoph Spörl war beeindruckt von "diesem fairen Wettkampf". Er gratulierte vor allem dem Nachwuchs aus Teunz, bei dem endlich der Knoten geplatzt und die Qualifikation für den Landesentscheid gelungen sei. Der Dank der Führungsspitze galt den Wettbewerbsleitern Marco Greil, Alexander Beier und Dieter Höfer.

Gemeinsam mit der Dietldorfer Blaskapelle drehten die Teilnehmer vor der Pokalverleihung eine Ehrenrunde im Stadion. Die zwölf erstplatzierten Mannschaften bekamen einen Pokal, der Sieger zusätzlich einen Wanderpokal. Vor dem Wettkampf hatten Landrat Thomas Ebeling, Oberbürgermeister Andreas Feller und Kreisbrandrat Robert Heinfling Grußworte an die Teilnehmer gerichtet. Mitglieder des Technischen Hilfswerks versorgten die Jugendlichen mit Speisen und Getränken.
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