Mode in bester Lage

Geschäftsführer Stefan Beer vom Bauherrn BGW.
Lokales
Schwandorf
02.10.2014
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Modegeschäft "H & M" soll Ende März 2015 eröffnen. Von baulicher Seite her läuft bisher alles glatt: Am Donnerstag war Richtfest. Bauherr Stefan Beer hatte ein dickes Lob nicht für die Handwerker, sondern auch für die Stadt parat.

Die hohen Standortqualitäten der Großen Kreisstadt hätten das Unternehmen "Hennes & Mauritz" , im Markenzeichen "H & M" dazu bewogen, hier ein Geschäft zu eröffnen. "Paris, Mailand, New York und bald auch Schwandorf haben eines gemeinsam: Eine neue ,H&M'-Filiale in bester Innenstadtlage". Seit 2009 habe er in Schwandorf nach einem geeigneten Objekt gesucht, sagte Beer, der Geschäftsführer der "Baubetreuung für Gewebe und Wohnbauten GmbH", kurz BGW. Damals sei Schwandorf auf der "Wunschliste" von "H&M" aufgetaucht. Am Marktplatz 29 wurde er schließlich fündig und fand mit den ehemaligen Eigentümern, der Familie Geiß, verlässliche Geschäftspartner. Der Stadtverwaltung dankte Beer für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er hoffe, so Beer, dass das Gebäude auch den städtebaulichen Ansprüchen gerecht wird.

1750 Quadratmeter Fläche

Oberbürgermeister Andreas Feller wird gerade von jungen Leuten schon jetzt gefragt, wann "H&M" denn öffnet. Den schnellen Baufortschritt wertete in seinem Grußwort als Beleg dafür, dass der geplante Eröffnungstermin Ende März 2015 eingehalten wird. OB Feller wünschte mit einem "Glück Auf" einen weiter unfallfreien Bau und gute Geschäfte.

Stefan Beer nannten noch einige Zahlen zum Bau. Das Grundstück zwischen Marktplatz und Breite Straße misst gut 1270 Quadratmeter. Das neue Gebäude bietet Raum für 1750 Quadratmeter Verkaufsfläche auf zwei Ebenen. Bislang haben die Handwerker rund 750 Kubikmeter Beton und gut 75 Tonnen Stahl verbaut. Rund 1600 Quadratmeter Wandfläche wurden errichtet. BGW investiert knapp 6 Millionen Euro in das neue Geschäftshaus. Nur in der ersten Phase im Mai habe es kurze Verzögerungen gegeben, berichtete Beer, der Abriss sei etwas diffiziler gewesen als zunächst erwartet. Die Baufirmen holten den Rückstand aber wieder auf, der Termin des Richtfests lag genau im Zeitplan.

Mit Spitzgiebel

Zimmermann Klaus Beil lobte beim Richtspruch auf dem Gerüst hoch über den etwa 50 Gästen dem Brauch entsprechend den Mut des Bauherrn, das Geschick von Planern und Handwerkern des Generalunternehmers Feldbauer (Roding). Mit dem zersplitternden Sektglas erbat er unter dem Richtkranz Schutz für das Gebäude und wünschte "H&M" für die Zukunft viele Kunden und gute Geschäfte.

Um das Modehaus zu ermöglichen, hat der Stadtrat einen Bebauungsplan erlassen. Der Bauantrag wurde Ende Januar genehmigt. Zum Marktplatz hin erhielt das Haus einen Spitzgiebel, das abgerissene Gebäude zierte noch ein Treppengiebel.
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