Monika Pellkofer-Grießhammer aus Bayreuth stellt im ZMS-Verwaltungsgebäude aus - Vernissage
Räumliche Tiefe im doppelten Sinne

Die Werke der Ausstellung "Depths - In die Tiefe" im ZMS-Verwaltungsgebäude besahen sich (von links) dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf, Verbandsdirektor Thomas Knoll, die Künstlerin Monika Pellkofer-Grießhammer und die Laudatorin Annie Sziegoleit. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
14.10.2014
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Wer sie schwärmen hört, könnte glauben: Es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein zwischen der freischaffenden Künstlerin Monika Pellkofer-Grießhammer und dem Verwaltungsgebäude des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS). Farben, Formen, Materialien und die Tiefe des Raumes hatten es der Malerin aus Körzendorf im Landkreis Bayreuth von Anfang an angetan. Nur konsequent, dass sie nun - kaum ein Jahr nach der ersten Begegnung - mit einer Auswahl ihrer Bilder mit dem passenden Titel "Depths - In die Tiefe" in diesem Verwaltungsgebäude ausstellt. Am Freitag war Vernissage.

Monika Pellkofer-Grießhammer gehörte zu den sechs ausgewählten Künstlern, die im Herbst 2013 am Kunstwettbewerb "energy in art: Kunst unterwegs" teilnahmen, der von ZMS und der Bioenergieregion Bayreuth ausgelobt worden war. Mit ihrem Entwurf "Konnektor" landete sie damals auf dem zweiten Platz, bei dem Titel ihres Werkes aber galt: "nomen est omen", denn die Verbindung blieb bestehen.

Seit 1995 ist die 45-Jährige als freischaffende Künstlerin, Designerin und Illustratorin tätig. Bei der Vernissage erläuterte sie den teils weit angereisten Gästen ihre Bildauswahl. "In die Tiefe gehen" sei bewusst mehrdeutig zu sehen. Thematisch sollen die Werke den Betrachter unter die Oberfläche führen, aber auch in die Tiefe des Raums sollen sie wirken. Verbandsdirektor Thomas Knoll sagte, dass ZMS im architektonisch anspruchsvollen Gebäude mit wechselnden Ausstellungen gerne eine Kunstplattform biete. Dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf freute sich, dass mit der Bilderausstellung von Monika Pellkofer-Grießhammer die ohnehin sehr lebendige Kunstszene Schwandorfs zusätzlich bereichert werde. Die Vorsitzende des Kunstvereins Hof, Annie Sziegoleit, schließlich ging als Laudatorin einfühlsam, kompetent und ansprechend auf das Schaffen der Künstlerin ein und würdigte deren Werke. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Schwandorfer Stadtstreicher-Duo. Die Werke von Monika Pellkofer-Grießhammer sind noch bis zum 31. Dezember jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) zu sehen.
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