Museumstag: "Wirtschaftswunder" aus Schülersicht
Geschichte hautnah

Ein Schuhkatalog und der "Stern" aus den 1950er Jahren liegen auf dem Nierentisch. Museumsleiterin Eva Maria Keil (rechts) führte die Besucher durch die Ausstellung "Wirtschaftswunderzeit". Bild: rid
Lokales
Schwandorf
19.05.2015
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Von der Zeit, als das Klo noch im Freien war, die Frauen die Wäsche schrubbten, nur die Männer ins Wirtshaus gehen durften und in der Schule noch Zucht und Ordnung herrschten, erzählt die Ausstellung "Wirtschaftswunderzeit" im Stadtmuseum. So mancher Besucher erinnerte sich noch daran und erzählte Anekdoten aus seiner Kindheit.

Das Stadtmuseum beteiligte sich am Sonntag am "Internationalen Museumstag". Leiterin Eva Maria Keil übernahm die Führung durch die Ausstellung und berichtete, wie sie an die Möbel, die Kleidung, die Spielsachen, Bilder und Schreibgeräte aus der Nachkriegszeit kam. "Das meiste stammt aus privaten Sammlungen". Schüler des Praxisseminars "Geschichte" am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums hatten dazu Texte verfasst und die 1950-er Jahre aus der Sicht der heutigen Jugend näher unter die Lupe genommen.

Ausgestellt waren an diesem Nachmittag auch über 600 Sterbebilder von Soldaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, dessen Ende sich jetzt zum 70. Mal jährte. Geöffnet hatte ferner das neue "NaturInfoZentrum", das über Eulen und Fledermäuse, Biber und Fischotter, einheimische Fische und regionale Landschaften informiert.
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