Nabaltec: Kapazitäten bei "Nashtec" steigen
Ausbau in den USA

Lokales
Schwandorf
17.12.2014
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Nabaltec AG reagiert auf die stetig steigende Nachfrage nach Feinsthydroxiden vor allem im US-Markt und plant, bei ihrem US-Joint-Venture Nashtec in Corpus Christi (Texas) die Produktionskapazitäten um rund 40 Prozent zu erhöhen. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Dachelhofen mit.

Entsprechende Vereinbarungen wurden mit dem Joint-Venture-Partner Sherwin Alumina Company getroffen. Ziel sei, die jährliche Produktionskapazität auf über 30 000 Tonnen für das umsatzstärkste Produktsegment "feinstgefälltes Aluminiumhydroxid" auszubauen. Der Start für die baulichen Maßnahmen zur Erweiterung wird 2015 erfolgen. Ab Anfang 2016 sollen dann die erhöhten Kapazitäten zur Verfügung stehen. "Nashtec" arbeite dank der stabil steigenden Nachfrage in den USA und dem Dollar-Raum bereits nah an der Kapazitätsgrenze, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die geplanten Erweiterungsmaßnahmen werden ohne Einschränkungen für den laufenden Betrieb umgesetzt. Vorstand Johannes Heckmann begründet den Schritt: "Seit dem Produktionsstart 2006 hat sich Nashtec zu einer Erfolgsgeschichte für Nabaltec entwickelt. Wir sind heute das weltweit einzige Unternehmen, das feinstgefällte Aluminiumhydroxide sowohl in den USA als auch in Europa produziert - und zwar in gleich hoher Qualität an beiden Produktionsstandorten. Nashtec ist ein ganz wichtiger Baustein unserer globalen Strategie." Das Joint-Venture Nashtec wurde 2004 von Nabaltec und Sherwin Alumina gegründet. Sherwin Alumina Company, LLC ist eine Tochtergesellschaft der GlencoreXstrata plc. Der Produktionsstart erfolgte im November 2006. Die Produktionsanlagen in Corpus Christi grenzen direkt an den Standort von Sherwin Alumina, von wo aus Nashtec Vormaterial und Energie bezieht.
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