Nach zwei Jahren Champion

Stellvertretender Landrat Joachim Hanisch (rechts) überreichte Andrej Merzljakov (Zweiter von rechts) den Pokal für den besten Techniker. Den Pokal des Schirmherrn Oberbürgermeister Andreas Feller (links) erhielt der beste Kämpfer, Andreas Brunnbauer (Zweiter von links).
Lokales
Schwandorf
14.04.2015
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Vor zwei Jahren hat Andreas Evtuschenko (15) mit dem Boxsport begonnen und sich unter Trainer Andreas-Josef Rester allmählich zum Wettkämpfer entwickelt. Bei den ostbayerischen Meisterschaften am Sonntag bestritt er erst seinen dritten Kampf und sorgte gleich für eine Überraschung.

Dem Nachwuchstalent des BC Schwandorf gelang gegen seinen Regensburger Kontrahenten in der Oberpfalzhalle ein klarer Punktsieg nach drei Runden und damit der erste Meistertitel in der noch jungen Karriere. Nun bereitet er sich auf die weiteren Herausforderungen vor. Das nächste Ziel sind im September die Bayerischen Meisterschaften. Die beste Leistung lieferten die Männer im Schwergewicht ab. Der 30-jährige Andreas Brunnbauer vom SSV Jahn Regensburg zwang seinen Kontrahenten Victor Lobawga (Landshut) in der dritten Runde zur Aufgabe und holte sich damit zum zweiten Mal den Titel des Ostbayernmeisters.

"Ich habe noch nie gegen jemanden mit solchen Nehmerqualitäten geboxt", sagte Andreas Brunnbauer später. Für den Bezirksvorsitzenden Herbert Mühlbauer und die Ringrichter war es der beste Kampf des Tages. Deshalb bekam Sieger Andreas Brunnbauer auch den Pokal für den besten Kämpfer, überreicht von Oberbürgermeister Andreas Feller. Bei solchen Meisterschaften wird auch immer der feinste Techniker gesucht. Hier fiel die Wahl auf den 18-jährigen Andrej Merzljakov vom Boxclub Amberg. Der amtierende deutsche Juniorenmeister überzeugte mit ausgefeilter Technik und erhielt ebenfalls einen Pokal, den stellvertretender Landrat Joachim Hanisch überreichte.

Der Boxclub Schwandorf war erstmals Ausrichter der ostbayerischen Meisterschaften. Vorsitzender Dr. Wolfgang Gorek und sein Mitarbeiterstab bestand die Feuertaufe und bekam viel Lob von allen Seiten. Die Kämpfe leiteten im Wechsel Michael Heigl (Cham), Werner und Matthias Sesulka (Regensburg), Klaus Binöder (Landau) , Karel Hartl (Weiding) und Günter Filipowitz (Neumarkt). Die Entscheidungen überwachte Landeskampfrichterobmann Gert-Ulrich Langer (Nürnberg).
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