Neue Globalberechnung dem Hauptausschuss vorgelegt - Leichte Entlastung beim Schmutzwasser
Kanalgebühren bleiben beinahe konstant

Lokales
Schwandorf
29.10.2014
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Die Kanalgebühren bleiben bis zum Jahre 2018 nahezu konstant. Anne Westermann vom Beratungsbüro Hurzlmeier in Straubing stellte den Mitgliedern des Hauptausschusses die Ergebnisse ihrer Globalberechnung vor und kam im Vergleich zu den bisherigen Hebesätzen nur zu geringen Abweichungen.

Demnach steigt der Beitragssatz für die Schmutzwasser-und Niederschlagswasserentsorgung für den Quadratmeter Grundstücksfläche um einen Cent auf 1,51 Euro und für den Quadratmeter Geschossfläche von bisher 11,86 Euro auf 12,25 Euro. Die Gebühren für das Niederschlagswasser erhöhen sich ebenfalls um einen Cent auf 25 Cent pro Quadratmeter. Dafür sinken die Gebühren für das Schmutzwasser von bisher 2,56 auf 2,43 Euro pro Quadratmeter.

Oberbürgermeister Andreas Feller wertete die geringen Abweichungen als Beweis für die exakten Berechnungen der vergangenen Jahre. So habe das Büro Hurzlmeier mit der Prognose für eine Unterdeckung bei den Gebühren für das Niederschlagswasser von 175 000 Euro in vier Jahren "fast eine Punktlandung hingelegt". Dieses Defizit führe jetzt zu einer Steigerung der Gebühr um lediglich einen Cent pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche.

Zugunsten der Verbraucher "verkalkuliert" habe sich das Beraterbüro beim Schmutzwasser, so der Oberbürgermeister. Hier habe der Bürger in den vergangenen Jahren 867 000 Euro zu viel an die Stadt überwiesen. Diese Überdeckung werde in die jetzige Kalkulation übernommen und führe zu einer Gebührenentlastung um 13 Cent pro Kubikmeter Schmutzwasser.

Eine Kalkulation über vier Jahre erweise sich durchaus als kompliziert, gab Anne Westermann zu verstehen. So müssten Betriebe mit eingerechnet werden, die weitaus mehr Wasser verbrauchten als sie dann wieder in den Kanal einleiteten, etwa Metzgereien, Brauereien, Waschanlagen und Entsorgungsbetriebe.

Diese Branchen seien in Schwandorf besonders stark vertreten, sagte Anne Westermann. Die Mitglieder des Hauptausschuss nahmen die Kontinuität bei den Gebühren mit Wohlwollen zur Kenntnis und empfahlen dem Stadtrat die Genehmigung der neuen Satzung.
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