Neue Wege zur Integration

Agentur-Leiter Joachim Ossmann, Ideengeber Arnold Kimmerl (von links) und Landrat Thomas Ebeling (Mitte) informierten sich vor Ort über das Pilotprojekt "Grundausbildung Metall mit Sprachförderung". Bild: rid
Lokales
Schwandorf
15.11.2015
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Sprache ist Schlüssel zur Integration, aber auch für den beruflichen Weg. Das Berufsbildungszentrum (BBZ) geht mit einem Pilotprojekt neue Wege.

"Sprache ist die Voraussetzung für berufliche Integration", sagt Joachim Ossmann. Der Geschäftsführer der Arbeitsagentur unterstützt deshalb die Initiative des Berufsbildungszentrums, arbeitslosen ausländischen Arbeitnehmern eine "Grundausbildung Metall mit Sprachförderung" zu ermöglichen.

Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl hatte die Idee zu dieser Maßnahme und schaltete Sozialministerin Emilia Müller ein. Sie holten die Arbeitsagentur und das Berufsbildungszentrum mit ins Boot. Am 24. August 2015 fiel der Startschuss. Acht Teilnehmer mit Migrationshintergrund ließen sich seitdem sprachlich und fachlich fortbilden. BBZ-Geschäftsführer Michael Mändl stellte Fachkräfte für den Unterricht ein. Drei Leute haben die Maßnahme mittlerweile wieder abgebrochen, weil sie eine Arbeitsstelle gefunden haben. Die übrigen Teilnehmer wollen das Projekt bis Ende Februar durchziehen und dann in einen Betrieb wechseln oder am BBZ eine Umschulung beginnen. Die Agentur werde auch dafür die Kosten übernehmen, wenn sie der Arbeitsvermittler befürworte, versicherte Ossmann. Landrat Thomas Ebeling begrüßt dieses Pilotprojekt und ist überzeugt, dass die Maßnahme besonders zur Integration von Flüchtlingen geeignet sei.
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