Neuer Rekord bei Beschäftigten

Lokales
Schwandorf
06.06.2015
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Der Arbeitsmarkt in der Region gilt als robust. Aufgaben bleiben trotzdem. Darüber informierten sich CSU-Abgeordnete bei der Agentur für Arbeit.

Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier und die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp (Cham) und Alexander Flierl (Schwandorf, alle CSU) holten sich bei einem Besuch in der Agentur für Arbeit aktuelle Fakten über die regionale Situation sowie aktuelle Themen des Arbeitsmarktes. Der Leiter der Arbeitsagentur Joachim Ossmann konnte von einem günstigen Jahr 2014 berichten. Auch aktuell zeige sich Arbeitsmarkt insgesamt robust.

Mangel an Fachkräften

Die Beschäftigung erreichte im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf einen neuen Höchststand. Nach den aktuellen Ergebnissen der Beschäftigtenstatistik waren Ende Juni 2014 im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit (Kreise Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Cham und Stadt Amberg) rund 151 880 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 3 250 Personen oder 2,2 Prozent mehr als im Jahr 2013. Die Abgeordneten hätten sich insbesondere über die niedrige Jugendarbeitslosenquote gefreut, die aktuell 2,4 Prozent beträgt, heißt es in einer Pressemitteilung der Abgeordneten. Besorgt zeigten sie sich jedoch über den zunehmenden Mangel an Fachkräften. Hier gelte es alle vorhandenen Potenziale zu nutzen.

Einen Schwerpunkt der Arbeitsagentur bilde dabei unter anderem die Erschließung der sogenannten "Stillen Reserve". Außerdem stehen auch ausländische Arbeitnehmer im Blickpunkt der Arbeitsagentur. Hier spiele der grenzübergreifende Arbeitsmarkt vor allem im Landkreis Cham eine ergänzende Rolle. Gegenwärtig steigen die Flüchtlingszahlen in allen Regionen. Die Arbeitsagentur will diesen Personenkreis möglichst schnell in Ausbildung und Arbeit bringen. Im Fokus der Arbeitsagentur stehen aber auch Menschen, die bereits längere Zeit arbeitslos sind. Ossmann berichtete, dass für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen die drei Jobcenter im Schwandorfer Agenturbezirk aus einem Sonderprogramm von Bund und europäischem Sozialfond Sondermittel fließen.

Geld für Projekte

Rund 4,5 Millionen Euro können verwendet werden, um in den nächsten Jahren Langzeitarbeitslosen die Rückkehr in die Berufs- und Arbeitswelt zu ermöglichen. Kritisch äußerten sich die Abgeordneten aber zur Verteilung der regionalen Mittel. Hier würden bayerische Jobcenter strukturell benachteiligt.
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