Neujahrsgespräch der Jungen Union mit Landrat Thomas Ebeling - Leiser Optimismus bei Ausweitung ...
Spitzenposition in der Oberpfalz weiter ausbauen

Landrat Thomas Ebeling schilderte beim Neujahrsgespräch des Kreisverbandes der Jungen Union, wo er den Kreis im Jahr 2020 sieht. Das Bild zeigt von links Kreisrat Dr. Alexander Ried, Ortsvorsitzende Christina Pröls, Veronika Zurek, Landrat Thomas Ebeling, Tim Dirmeier und Kreisvorsitzende Bettina Lohbauer. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
02.02.2015
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Das Neujahrsgespräch mit dem Landrat will die Junge Union zu einer festen Einrichtung machen. Das kündigte Kreisvorsitzende Bettina Lohbauer bei der Premiere am Samstag im Restaurant "Nikomanis" in Schwandorf an. Thomas Ebeling ermunterte den CSU-Nachwuchs, ihn in seiner Arbeit kritisch zu begleiten und Verbesserungsvorschläge zu machen. Die Junge Union hat mittlerweile 498 Mitglieder in 15 Ortsverbänden. Die jüngsten Neuzugänge sind Veronika Zurek und Tim Dirmeier, die das einstündige Gespräch mit dem Landrat auch gleich moderieren durften. Thomas Ebeling ist jetzt gut 300 Tage im Amt und sieht keinen Grund für personelle Veränderungen in der Verwaltung. Das Parteibuch dürfe bei der Besetzung der Stellen keine Rolle spielen.

Was der Landrat aber vorantreibt, ist der Umbau zur digitalen Verwaltung. "Ich brauche keinen Papierkalender mehr", betonte Thomas Ebeling mit Blick auf sein Smartphone. Auch sein Vorzimmer arbeite mittlerweile mit digitalen Datenträgern und Dokumentscannern. Die Bauabteilung werde in Kürze nachziehen, kündigte der Landrat an.

Schulden weiter abbauen

Die Ansiedlung und Erweiterung von Betrieben hat Thomas Ebeling zur Chefsache gemacht. Auch das Ziel des Schuldenabbaus hat er im Visier. "Keine nennenswerten Probleme" sieht der Landrat bei der Aufnahme der Asylbewerber und Flüchtlinge. "Die Unterbringung läuft gut, die Aufnahme ist freundlich".

"Respektiert und anerkannt" fühlt sich Thomas Ebeling im Kreise der "nicht mehr ganz so jungen CSU-Kreistagsfraktion". Er ermunterte den Nachwuchs, am Ball zu bleiben und sich beim nächsten Mal die Chance für einen Einzug in den Kreistag offen zu halten. Sein Zeitmanagement habe er mittlerweile in den Griff bekommen, verrät der Landkreischef. Genauso wie seine Termine trage er auch die Freizeit in seinen Kalender ein und werde sich regelmäßig eine Auszeit für Familie und Hobbys gönnen. Wo sieht der Landrat den Landkreis im Jahre 2020? Thomas Ebeling will die "Spitzenposition in der Oberpfalz weiter ausbauen". Mit der verkehrsgünstigen Lage, erschwinglichen Grundstückspreisen, einer "tollen" Bildungslandschaft und einer liebenswerten Region könne der Landkreis punkten und auch die jungen Menschen zum Hierbleiben bewegen. "Vorsichtig optimistisch" gibt sich Thomas Ebeling bei der Ausweitung des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV) auf den gesamten Landkreis. "Die Gespräche laufen, und wir sind dabei, die Hürden zu überwinden".

Bürger mehr einbinden

Die Investoren in die Windkraft fordert der Landrat auf, die Bürger stärker mit einzubinden und damit deren Akzeptanz zu erhöhen. "Positive Signale" erkennt Thomas Ebeling in den Zusagen des Krankenhausträgers "Asklepios", der für die Klinik Oberviechtach die Bestandsgarantie noch einmal bekräftigt habe.
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