OB Feller: "THW unterfinanziert"

Lokales
Schwandorf
09.12.2014
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Das Schwandorfer THW braucht ein neues Fahrzeug, es fehlt allerdings am Geld. Dazu fand OB Feller als Vorsitzender des Helfervereins klare Worte. MdB Karl Holmeier regte an, "neue Wege zu gehen".

Andreas Feller bleibt auch nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister Vorsitzender des THW-Helfervereins mit 350 Mitgliedern. Bei der Jahresabschlussfeier am Samstag in der Unterkunft des "Technischen Hilfswerkes" übte er scharfe Kritik an den politischen Entscheidungsträgern, "die das THW chronisch unterfinanzieren und damit regelrecht runterschlampen". Die Misere bekomme der Ortsverband aktuell bei einem Kipper-Fahrzeug zu spüren, das kaputt sei und nicht ersetzt werde.

Für den Ortsbeauftragten Martin Liebl, der sich derzeit auf Auslandseinsatz in Ghana befindet, erinnerte sein Stellvertreter Axel Kagerer an die Einsätze und Übungen des vergangenen Jahres. Im kommenden Jahr will er ein besonderes Augenmerk auf den Nachwuchs legen und den Jugendlichen den Übergang in die aktive Mannschaft erleichtern. Stellvertretender THW-Geschäftsstellenleiter Matthias Karl sieht mit der Flüchtlingswelle und dem G7-Gipfel im nächsten Jahr zwei große Herausforderungen auf den Verband zukommen. Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier (CSU) ermunterte die Verantwortlichen, bei der Mittel- und Fahrzeugbeschaffung neue Wege zu gehen, um schneller an die Geräte zu kommen. Die Schwandorfer THW-Helfer bezeichnete er als "starke Truppe". Landtagsabgeordneter Franz Schindler (SPD) bescheinigte den THW-Helfern eine hohe Motivation und betonte: "Wir können stolz auf unser THW sein". Die Bevölkerung wisse sehr wohl zu schätzen, "was hier geschieht".
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