Oberbürgermeister Andreas Feller kündigt Gespräch mit Vertretern des Staatsbetriebs an
Beer-Häuser: Kein privater Investor

Abriss der Beer-Häuser (doz) Die sogenannten Beer-Häuser stehen schon seit Jahren leer. Wegen ihrer Baufälligkeit werden die Gebäude abgerissen. Los ging es damit am Montagvormittag. Bis Freitag soll die Maßnahme abgeschlossen und der Platz geebnet sein. Arbeiter hoben unter anderem alte Bücher und Reifen. Geplant ist eine Außenstelle des Landesjugendamtes mit 20 Mitarbeiter (Bericht folgt). Aktuell ist die Linksabbiegespur zum Marktplatz gesperrt und wird für den Verkehr stadtauswärts genutzt. Bild: Göt
Lokales
Schwandorf
18.11.2015
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Der Schandfleck an der Fronberger Straße ist zwar bis Freitag verschwunden, aber was kommt danach? Oberbürgermeister Andreas Feller will an der Stelle der "Beer-Häuser" ein Verwaltungsgebäude für die Außenstelle des Landesjugendamtes entstehen lassen. Doch dazu gibt es viele Fragezeichen.

Wird die bayerische Staatsregierung die Behörde tatsächlich in die Kreisstadt verlegen? Und wenn ja, wohin? Ein privater Investor für ein neues Gebäude ist nicht in Sicht. Wer soll dann das Verwaltungsgebäude mit 480 Quadratmeter Nutzfläche bauen, das das Unternehmen "Immobilien Freistaat Bayern" sucht?

Am 23. November hat Oberbürgermeister Andreas Feller ein Gespräch mit Vertretern dieses Staatsbetriebes. Sollte der Staat nicht als Bauherr, sondern nur als Mieter der Immobilie auftreten, muss die Stadt ran. Dessen ist sich Oberbürgermeister Andreas Feller bewusst. Am Montagvormittag rollte der Abbruchbagger der Steinberger Firma Graf an. Schon am Freitag soll das Gelände eingeebnet sein. Dann läuft auch der Verkehr wieder ungehindert. Die Abrisskosten liegen bei 80 000 Euro.
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