Parteifreunde unter sich: Staatssekretär a.D. Otto Zeitler zu Besuch bei Landrat Thomas Ebeling
Lobesworte für den neuen "Kapitän"

Landrat Thomas Ebeling (CSU) empfing Staatssekretär a.D. Otto Zeitler (CSU) zu einem offiziellen Gespräch im Landratsamt. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
23.05.2015
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Trotz vieler Begegnungen der beiden Politiker hatte dieser Besuch einen offiziellen Charakter. Auf Initiative des Landrats tauschten sich der ehemalige Landtagsabgeordnete und Staatssekretär für Landesentwicklung und Umweltschutz, Otto Zeitler (CSU), der von 1978 bis 2014 zeitweise auch dem Kreistag angehörte, und Thomas Ebeling (CSU) über die Landkreispolitik aus.

Der erste von Landrat Ebeling verantwortete Kreishaushalt, der die Verschuldung des Landkreises zurückfährt, die Kreisumlage senkt und trotzdem deutlich investiert, zählte laut Pressemitteilung des Landratsamtes ebenso zu den Gesprächsthemen wie die Situation der Krankenhauslandschaft im Landkreis. Der Landrat zeigte den aktuellen Sachstand auf. Asklepios habe den Standort Lindenlohe aufgewertet und im April eine Komfortstation eröffnet. In Burglengenfeld werde die Sanierung eingeleitet und für das Krankenhaus Oberviechtach die Bestandsgarantie erneuert. Besonders interessierte sich Zeitler auch für die sich abzeichnende Änderung am ehemaligen Krankenhaus Nabburg.

"In richtige Richtung"

Die direkte, umsteigefreie und fernverkehrstaugliche Schienenanbindung des Landkreises an den Flughafen Franz-Josef-Strauß ist dem ehemaligen Staatssekretär nach wie vor ein Herzensanliegen. "Es muss bald möglich gemacht werden, den Flughafen in 60 Minuten direkt und umsteigefrei zu erreichen", betonte Zeitler. Der Schwandorfer Bahnhof ist Drehkreuz zwischen Nürnberg, München und Prag, er müsse beschleunigt ausgebaut werden, und der geplante ÜFEX (überregionaler Flughafenexpress) dürfe nicht, wie bisher vorgesehen, am Hauptbahnhof in Regensburg enden.

Bei den Baumaßnahmen, die Zeitler noch als Kreisrat mit initiiert hat, geht es zügig voran. Sowohl an der Naabtal-Realschule in Nabburg als auch am Beruflichen Schulzentrum Oskar-von-Miller in Schwandorf liege der Landkreis gut im Zeitplan. Der Umbau der Staatlichen Berufsschule mit FOS und BOS sollte allerdings weiter beschleunigt werden.

Zeitler, der die Arbeit des Landrats im ersten Amtsjahr aufmerksam beobachtet hat, brachte seine Zufriedenheit zum Ausdruck. "Du bringst einen großen Dampfer in eine andere, die richtige Richtung, ohne dass die Passagiere Angst bekommen und die Opposition scheu wird", lobte er den Landrat. Das Geschick, niemandem nach dem Mund zu reden, Sachverhalte ergebnisoffen zu diskutieren und zu entscheiden, sei ein Markenzeichen des neuen Landrats.

Seltene Verbundenheit

"Otto Zeitler ist ein großer Sohn unseres Landkreises", betonte der Landrat. Herausgehobene politische Funktionen und jahrzehntelange Zugehörigkeit zum Kreistag würden eine große Verbundenheit schaffen, die nur selten anzutreffen ist. Der langjährige Abgeordnete, der dem Landrat auch von seiner zweiten großen Leidenschaft neben der Politik, nämlich der Jagd erzählte, der er sich seit seinem Ausscheiden aus politischen Ämtern verstärkt widmen kann, wünschte dem Landrat eine glückliche Hand zum Wohle des Kreises. Er werde gerne wieder eine Einladung annehmen, von Zeit zu Zeit, meinte er mit einem Lächeln im Gesicht.
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