Persönliche Sicht auf Gott

Lokales
Schwandorf
01.04.2015
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Vor 20 Jahren schuf die "Katholische Erwachsenenbildung" die Vortragsreihe "Leben mit Gott im Alltag". Seitdem erzählen die Referenten aus ihrem Leben und lassen die Zuhörer teilhaben an ihrer Gedankenwelt. Erster Referent ist heuer Professor Josef Zilch.

Begleitet werden die Beiträge von einem musikalischen Programm. Der Musikprofessor Josef Zilch wird sich am 21. April selbst an den Flügel in der Spitalkirche setzen und die Zuhörer auf seinen Vortrag einstimmen. Das Thema ist noch offen, denn der Dirigent und Komponist war bei der Programmvorstellung am Samstag verhindert.

Am 5. Mai tritt der Innungsobermeister Michael Zinnbauer ans Rednerpult befasst sich mit der Frage: "Gott sei Dank oder Glück gehabt?" Der Geschäftsführer der Firma Gebrüder Zinnbauer sieht in Gott seinen "Lebensarchitekten, ohne den nichts zu machen ist". Das Mitglied des Münsterchores am Kreuzberg lässt an diesem Abend seinen Sangeskollegen mit Band auftreten. Am 19. Mai ist der Vorsitzende des Hospizvereins, Dr. Wolfgang Laaths, an der Reihe. Sein Thema: "Der Tod - seine Überwindung durch den Glauben?" Der pensionierte Richter begleitet Menschen in der letzten Phase ihres Lebens und "lebt seitdem bewusster". Dr. Wolfgang Laaths lässt sich musikalisch von Günter Schmid begleiten. "Gott - mein Begleiter und Motivator in allen Lebenslagen": Darüber spricht die Polizei-Hauptkommissarin Tina Schmidt (Nittenau) am 9. Juni. Sie sei zwar nicht "streng kirchengläubig", bekennt die Mutter, Stadt- und Kreisrätin, vertraue aber auf Gott und finde Halt im Gebet.

In ihrem Beruf lerne sie viele Schattenseiten des Lebens kennen, so die Dienstgruppenleiterin an der Polizeiinspektion Burglengenfeld. Da sei "ein Begleiter in allen Lebenslagen" hilfreich. Veronika Miller-Wabra spielt auf der Harfe. Oberbürgermeister Andrea Feller beschließt die Reihe am 23. Juni. Sein Thema ist ebenfalls noch offen. Er hat sich als musikalische Begleiter das Jugendorchester der KMK-Musikakademie gewünscht. Alle Vorträge beginnen um 19.30 Uhr in der Spitalkirche. Im Anschluss besteht im Foyer die Möglichkeit zum Gespräch.
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