Pfarrer Heinrich Arweck spricht über Lebensstile
Die Axt im Wald

Pfarrer Heinrich Arweck hat einer alten Axt einen neuen Stiel verpasst. Eine Änderung des Lebensstils könne aus Krisen heraus helfen. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
21.05.2015
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Heinrich Arweck hat eine verrostete Axt im Wald gefunden und ihr einen neuen Stiel verpasst. "Jetzt lässt sie sich wieder gebrauchen", sagt der Pfarrer aus Amberg.

Beim Glaubensgespräch im evangelischen Gemeindezentrum verglich er das abgenutzte Werkzeug mit einer Lebenskrise, die zunächst Verlust auch bedeute, aber die Chance für einen neuen Lebensstil eröffne. Wer seine Arbeit verliert, sich von seinem Partner trennt oder schwer erkrankt, sei von Krisen, Burn-Out oder Depressionen bedroht. "Krisen", erklärt der Geistliche, "sind lebensgefährlich, denn sie können Menschen zugrunde richten". Er sprach aus eigener Erfahrung. Pfarrer Heinrich Arweck fand im Gottvertrauen, im Gebet und im Singen einen Anker. In der Änderung des Lebensstils sieht er eine weitere Möglichkeit zur Krisenbewältigung, Wer Sport treibe, seine Ernährung umstelle oder sein Zeitmanagement ändere, könne dadurch neue Motivation schöpfen.
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