Prüfer bestätigen dem Elisabethenheim sehr gute Versorgung der Bewohner - Stiftungsvermögen ...
Eine "Eins" ohne Einschränkungen

Lokales
Schwandorf
12.12.2014
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Das Elisabethenheim hat nicht nur einen guten Ruf, es kann diesen auch belegen. Die Heimaufsicht am Landratsamt bestätigte nach einer unangekündigten Prüfung die "uneingeschränkt sehr gute Versorgung." Die Bewohner zeigten sich bei der Befragung durch die Prüfer sehr zufrieden. Diese Ergebnisse gab Geschäftsführer Egon Gottschalk am Montag bekannt und erntete dafür das Lob des Alten- und Pflegeheimausschusses.

Zwei Kritikpunkte hatten die Prüfer dennoch: Am getesteten Tag waren rechnerisch nur 3,4 statt 4 Geronto-Fachkräfte, die sich besonders um Demenzkranke Bewohner kümmern, im Haus. Auslöser war ein Krankheitsfall, erläuterte Gottschalk. Inzwischen werden zwei weitere Fachkräfte weitergebildet, um den Mangel nicht mehr auftreten zu lassen. Außerdem war in zwei Zimmern die Notruf-Schnur zu kurz angebunden. Das wurde natürlich sofort behoben.

Christian Eimer (CSU). Alfred Braun (SPD), Lothar Walz (FW), Dr. Jochen Glamsch (UW) und Marion Juniec-Möller (Grüne) äußerten ihr Lob und baten Oberbürgermeister Andreas Feller und Gottschalk, dies auch an die Mitarbeiter weiter zu geben. Juniec-Möller erinnerte an die hohe Belastung der Pflegekräfte. Die Zahl der Überstunden wurde um rund ein Drittel reduziert, erläuterte Gottschalk auf ihre Nachfrage.

Die Bürgerspitalstiftung als Träger des Elisabethenheims hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Überschuss von knapp 307 000 Euro abgeschlossen. Gut 200 000 Euro davon stammen aus dem Erlös des Spitalvermögens, also Forstwirtschaft, Grundstücksverwaltung und Finanzanlagen. Das Grundstockvermögen der Stiftung wuchs um rund 30 000 auf gut 2,56 Millionen Euro. Die Bilanzsumme 2013 lag bei 12,67 Millionen Euro. Der Ausschuss empfahl dem Stadtrat einstimmig, den Jahresabschluss festzustellen. Als Vorsitzender der Stiftung durfte OB Feller nicht mitstimmen.

Noch offen ist, welchen Betreuungs-Zuschlag das Elisabethenheim für seine Bewohner erhält. Die Verhandlungen laufen noch, erläuterte Gottschalk. Der Zuschlag bedeutet für die Bewohner eine noch bessere Versorgung ohne höhere Heimentgelte. Das entsprechende Gesetz tritt zum 1. Januar in Kraft.
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