Rathaus: Erschließung des gesamten Stadtgebietes mit schnellen Leitungen in drei Jahren
Internetausbau: Telekom investiert

Thomas Bär von der Telekom aus Regensburg (Zweiter von rechts) überbrachte die Nachricht über den geplanten Breitbandausbau durch das Unternehmen in Teilen des Stadtgebietes. Oberbürgermeister Andreas Feller (Mitte) und Mitarbeiter der Verwaltung (von links) Bauamtsleiter Roland Stehr, stellvertretender Kämmerer Thomas Neidl, Breitbandpatin Maria Schuierer sowie vom Planungsbüro IKT Karl Manstorfer (Dritter von rechts) und Sebastian Prechtl (rechts) freuten sich. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
06.12.2014
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Die Telekom wird die Internet-Versorgung in Teilen des Stadtgebietes in Eigenregie ausbauen. Diese Nachricht überbrachte Thomas Bär, Leiter Produktion Technische Infrastruktur des Unternehmens, Oberbürgermeister Andreas Feller, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Versorgung mit schnellem Internet war eines der Themen im Wahlkampf, das Vorhaben ist auch gemeinsames Ziel (nicht nur) von CSU und SPD im Stadtrat. Die Ankündigung bedeutet, dass die Stadt die von der Telekom übernommenen Gebiete nicht mehr selbst ausbauen muss. Die Mindestbandbreite wird bei 25 MBit/s liegen. Welche Stadtteile die Telekom und welche die Stadt ausbaut, wird noch bekanntgegeben.

Die Stadt arbeitet mit Breitbandpatin Maria Schuierer und dem Planungsbüro IK-T derzeit die einzelnen Schritte des Bayerischen Förderprogrammes ab. Dazu gehört die "Markterkundung" - also das Befragen der Anbieter, welche Investitionen sie aus eigenen Stücken vorhaben. Für den Ausbau des gesamten Stadtgebietes inklusive aller Stadtteile waren Kostenschätzungen von mindestens 8 Millionen Euro im Gespräch - ein Mammutbetrag, den die Stadt trotz einer zu erwartenden Förderung von bis zu 880 000 Euro wohl so schnell nicht hätte schultern können. Weil sich nun das zu erschließende Gebiet verkleinert, die Förderung aber wohl gleich bleibt, wird für den Kämmerer deutlich weniger fällig. Nach Auskunft Schuierers ist der Ausbau für das gesamte Stadtgebiet - flächenmäßig eines der größten in ganz Bayern - auf einen Zeitraum von bis zu drei Jahren angelegt. Dann sollten alle Haushalte mit mindestens 25 MBit pro Sekunde versorgt sein. Für die Nutzer beispielsweise in Büchelkühn wäre das wie der Umstieg vom Tretcar in einen Formel-1-Boliden.
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