Ringschluss bringt Sicherheit

Dipl.-Ing. Dionys Stelzenberger, Werkleiter Walter Zurek, Dipl.-Ing. Siegfried Dettmann, OB Andreas Feller, Werkmeister Markus Schindler, Ing. Andreas Schmid (von links) gaben am Freitag unter der Adenauerbrücke den Startschuss für die Erweiterung des städtischen Fernwärme netzes. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
23.05.2015
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"Es wird zu Verkehrsbehinderungen kommen". Oberbürgermeister Andreas Feller bittet die Autofahrer in den nächsten Monaten um Verständnis und Geduld. Die Stadt erweitert für viel Geld das Fernwärmenetz im Zentrum und erneuert gleichzeitig marode Wasserleitungen.

Treffpunkt Adenauerbrücke. Dort ist der Ausgangspunkt für die Baumaßnahme, die sich in Richtung Wendelinplatz, Friedrich-Ebert-, Garr- und Wackersdorfer Straße verzweigt. Walter Zurek hat in diesem Bereich elf Anträge für einen Anschluss an das Fernwärmenetz bekommen. "Damit ist der Ausbau wirtschaftlich", so der Leiter der Städtischen Wasser- und Fernwärmeversorgung bei einem Pressetermin am Freitag.

Zudem diene die neue Innenstadtleitung der Versorgungssicherheit für das gesamte Netz, "weil sie mit der Kreuzbergleitung verbunden wird". Die Kosten liegen bei gut 600 000 Euro. In der Wackersdorfer Straße liegen zum Teil noch alte Wasserleitungen aus dem Jahre 1909. Ein Austausch biete sich bei dieser Gelegenheit an, so Walter Zurek. Die Baumaßnahme soll bald beginnen und bis Anfang November dauern.

Das meiste Geld verschlingen die Tiefbauarbeiten (435 210 Euro), mit denen die Firma Steininger aus Neunburg vorm Wald beauftragt worden ist. Das wirtschaftlichste Angebot für den Rohrbau (41 280 Euro) kam von der Firma KPR Rohrbau aus Zorbau. Das Material des Lieferanten "Isoplus" schlägt mit 45 000 Euro zu Buche. Den gleichen Betrag kostet das Material für die Wasserleitungen.

Die Verlegearbeiten dafür übernimmt das Personal der Wasser- und Fernwärmeversorgung. Fast im gesamten Baubereich seien archäologische Untersuchungen erforderlich, betonte Oberbürgermeister Andreas Feller, "weil dieses Gebiet zum Bodendenkmal der Stadt gehört". Ähnlich wie bei den Baumaßnahmen 2013 in der Altstadt. Dafür war eine beschränkte Ausschreibung erforderlich. Den Zuschlag erhielt mit einer Angebotssumme von 32 000 Euro die Firma Adilo GmbH aus Parsberg.
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