Roidl bleibt an der Spitze

Die Delegierten wählten einen neuen Kreisvorstand der Arbeiterwohlfahrt. Das Bild zeigt von links: Franz Schindler, Emmy Graf, Angelika Weiler, Adelheid Faderl, Ulrike Roidl, Manfred Schüller, Evi Thanheiser, Michael Welnhofer, Waltraud Huber, Norbert Süß und Karin Flierl. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
29.10.2015
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Gemeinsam mit der Eltern-Kind-Initiative (EKI) hat sich der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwandorf-Mitte zu einem kompetenten Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen entwickelt. Bei den Neuwahlen wurde Ulrike Roidl als Vorsitzende bestätigt.

Zwei Krippen für unter Dreijährige, 200 Essen täglich für Hort, Schulen und Krippen und acht Gruppen in der Mittagsbetreuung. Dafür beschäftigen EKI und AWO 50 Mitarbeiter. Das ist aber längst nicht alles. AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl nannte bei Delegiertenversammlung am Sonntag im Gasthaus Obermeier in Klardorf weitere Dienstleistungsangebote des Wohlfahrtsverbandes: Träger der "Schwandorfer Tafel, monatliche Fahrten zum Sybillenbad, Träger der Hans- und Lieselotte-Schuierer-Stiftung und der Schuldnerberatung. Der zum Kreisverband Schwandorf-Mitte gehörende Ortsverband Pfreimd betreibt seit zehn Jahren eine "Sozialpädagogische Tagesstätte" mit zwölf Plätzen für sozial benachteiligte Kinder. In Oberviechtach eröffnete kürzlich ein AWO-Mehrgenerationenhaus als Bildungstreff für alle Generationen.

Unter dem Dach des Kreisverbandes befinden sich sieben Ortsverbände mit aktuell 733 Mitgliedern. Sie bieten Altennachmittage, Ausflüge und Basare an und kümmern sich um die Mitgliederpflege. Am 8. November präsentiert sich der AWO-Kreisverband bei der Messe "SAD Sozial" in der Sporthalle Wackersdorf. Seit der Gründung 1919 habe sich der Sozialverband zwar verändert, so die Kreisvorsitzende, die weltanschaulichen Fundamente aber seien gleich geblieben: Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit".

Die AWO wolle sich deshalb auch in die Betreuung der Flüchtlinge einbringen, kündigte Ulrike Roidl an. Dies erwartet auch SPD- Bezirksvorsitzender Franz Schindler, der in seinem Grußwort betonte: "Bei Asylbewerbern darf es keine Obergrenze geben".

Bei den Neuwahlen wurde Ulrike Roidl im Amt bestätigt. Neu dagegen ist Evi Thanheiser aus Nabburg als stellvertretende Vorsitzende. Dem neuen Vorstand gehören ferner Kassenverwalter Manfred Schüller, Schriftführer Rudolf Hirsch sowie die Beisitzer Emmy Graf (Dachelhofen), Angelika Weiler (Klardorf), Adelheid Faderl (Wackersdorf), Karin Flierl (Klardorf), Waltraud Huber (Klardorf), Eisabeth Beer-Klatt (Schwandorf), Norbert Süß ( Pfreimd), Barbara Pretzl (Fronberg) und Michael Welnhofer ( Oberviechtach) an.
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