SAD-Pass kostet in diesem Jahr rund 35 000 Euro mehr
Höhere Ausgaben

Der im Haushalt eingeplante Zuschuss für Busfahrten mit dem SAD-Pass wird in diesem Jahr nicht ausreichen. Bild: Götz
Lokales
Schwandorf
25.06.2015
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Wer einen SAD-Pass hat, fährt mit dem Bus für die Hälfte. Den Rest des Fahrpreises zahlt der Landkreis. Im Kreishaushalt sind dafür Ausgaben in Höhe von 17 000 Euro eingeplant. Diese Summe wird in diesem Jahr wohl deutlich überschritten. Wie bei der Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung, Umweltschutz und Touristik deutlich wurde, kommen auf den Kreis wohl Mehrkosten in Höhe von etwa 35 000 Euro zu. Der Grund: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Zahl der Asylbewerber deutlich gestiegen. Sie haben neben Geringverdienern ebenfalls einen Anspruch auf den SAD-Pass und die ermäßigten Busfahrten. Landrat Thomas Ebeling plädierte dafür, die überplanmäßigen Ausgaben zu genehmigen, auch wenn es sich um eine veritable Kostenmehrung handle. Das sah auch Maria Baumer im Namen der CSU-Fraktion so: "Es wäre das falsche Signal, wenn wir das nicht machen", sprach auch sie sich dafür aus, die Mehrkosten zu tragen. Marianne Schieder (SPD) schloss sich an. Sie betonte, dass der Kreis den SAD-Pass eingeführt habe, "dann müssen die Regeln auch eingehalten werden". Einstimmig genehmigte der Ausschuss die überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von rund 35 000 Euro. Für den Radlerbus in beiden Richtungen und den Nachtbus zwischen Amberg und Nabburg fallen rund 8000 Euro mehr an. Auch diese Summe genehmigte das Gremium.
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