Schlachtvieh: Umsatz rückläufig

Alois Weig. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
28.05.2015
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Obwohl die "Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh in der Oberpfalz" (ESO) 2014 mehr Rinder vermarktet hat als im Jahr zuvor, ist der Umsatz um 3 auf 38,2 Millionen Euro zurückgegangen. "Schuld daran waren die schlechten Preise", sagte Geschäftsführer Georg Sellerer bei der Vertreterversammlung in der Gaststätte des Tierzuchtzentrums Schwandorf. Die Zahl der vermarkteten Rinder stieg von 19 880 im Jahr 2013 auf 21 174 im vergangenen Jahr.

Rückläufig war dagegen die Schweinevermarktung. Waren es 2013 noch 115 906 Tiere, so sank die Zahl 2014 auf 104 474. Zurückgegangen ist auch die Zahl der Mitglieder in der Erzeugergemeinschaft, von 1940 auf aktuell 1882, davon 370 aus dem Landkreis Schwandorf. Vorsitzender Alois Weig aus Ottenrieth bei Waldthurn steht seit über 20 Jahren an der Spitze des Verbandes.

Seine Zielvorgabe für dieses Jahr: Steigerung der Stückzahlen bei den Schweinen, höhere Erzeugerpreise bei den Rindern und Optimierung der Tiergesundheit. Der Verbandsvorsitzende baut auf die gute Qualität des Schlachtviehs: "Da brauchen wir uns nicht zu verstecken". Alois Weig zeigte sich überzeugt, "dass wir dieses Potenzial in der Vermarktung noch besser ausschöpfen können".
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