Schwandorf muss Bahnknotenpunkt bleiben
Keine Umwege

Marianne Schieder (links) und Uli Grötsch (rechts) mahnten in einem Gespräch mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube die Elektrifizierung an. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
02.05.2015
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Die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Uli Grötsch machten bei einem Gespräch mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube einmal mehr deutlich: Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof - Regensburg muss endlich kommen und mit entsprechendem Lärmschutz verbunden sein. Anlass war ein Gespräch der bayerischen SPD Bundestagsabgeordneten mit Vertretern der Bahn im Reichstag.

Klaus-Dieter Josel, Bevollmächtigter der Bahn für Bayern berichtete, dass die Bahn diese Ertüchtigung der Strecke nicht nur für den Güterverkehr nutzen wolle, sondern auch Verbesserungen im Bereich des Fernverkehrs anstrebe (wir berichteten). Vorausgesetzt, die Maßnahme werde in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen und Planung und Bau könnten zügig abgewickelt werden, sei mit einer Fertigstellung um 2022 zu rechnen.

Auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Schienenverbindungen von Nürnberg über Schwandorf nach Prag und von Prag über Schwandorf nach München wurde diskutiert. "Hier", so Schieder, "muss Schwandorf der Knotenpunkt sein." Alle Diskussionen mit Vorschlägen um Schwandorf herum seien nicht zielführend. Diese Einschätzung wurde von den Vertretern der Bahn geteilt. Auch die dringend notwendigen Verbesserungen hin zur Barrierefreiheit der Bahnhöfe in der Region kamen zur Sprache.
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