Schwandorfer Pilger gehen wieder die 160 Kilometer nach Altötting - Gottesdienst nach ...
Mit enormer Kondition den Gnadenort erreicht

Lokales
Schwandorf
06.05.2015
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Nach vier Tagen Fußmarsch hat eine Gruppe von etwa 80 Pilgern wohlbehalten Altötting erreicht. Die Schwandorfer Pfarrkirche St. Jakob war traditionell der Ausgangspunkt für die mittlerweile 36. Wallfahrt. Nach teilweise anstrengenden Etappen über Pettenreuth, Wörth an der Donau, Geiselhöring, Dingolfing, Frontenhausen und Massing stellte das Ankommen für jeden Teilnehmer ein besonderes Erlebnis dar. Für Sicherheit und medizinische Betreuung sorgte laut Pressemitteilung in bewährter Weise ein Team von Sanitätern und engagierten Mitgliedern des Vorstands. Die Gesamtleitung hatte Vorsitzender und Pilgerführer Stefan Schenk. Für den geistlichen Beistand sorgten Pfarrer Reinhard Forster und Diakon Hans-Dieter Göring. Ein Großteil der Teilnehmer nimmt seit vielen Jahren den über 160 Kilometer langen Fußmarsch auf sich, um persönliche Anliegen, Bittgebete und Danksagungen bei der Himmelskönigin vorzubringen. Das Erreichen des Zieles entschädigt für die erheblichen Strapazen und körperlichen Beschwerden auf dem langen Weg. Außergewöhnlich und überaus herzlich war in diesem Jahr der Empfang der Schwandorfer durch Wallfahrtsrektor und Stiftspropst Prälat Günther Mandl.

Harmonische Stimmung

Dieser zeigte sich beeindruckt von der enormen Kondition der Gruppe mit einer der weitesten Anreisen zu Fuß. Besonders freute Mandl die generationsübergreifende Zusammensetzung sowie die harmonische Stimmung im Pilgerzug. "Maria hat euch und eure Sorgen längst gesehen und wird sich dessen annehmen", versicherte der Administrator der Kapellenstiftung und bat darum, auch weiterhin treu nach Altötting zu kommen und in der Überzeugung des Glaubens nicht nachzulassen. Diese warmherzige Begrüßung bildete einen besonders würdevollen Schlusspunkt der Wallfahrt, die mit einem gemeinsamen Gottesdienst beendet wurde. Am Freitag, 8. Mai, feiern die Wallfahrer um 19 Uhr gemeinsam Maiandacht. Die Zusammenkunft findet dieses Jahr in der Kapelle des Schwandorfer Krankenhauses St. Barbara statt, dem Ausgangspunkt der Wallfahrt in den ersten Jahren. Mit musikalischer Gestaltung durch den "Dachelhofer Dreig'sang" ergeht Einladung an Pilger, ehemalige Teilnehmer und die Bevölkerung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, beim gemütlichen Beisammensein Erinnerungen und Erfahrungen auszutauschen.
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