Schwerpunktkontrolle der Polizei zur Gurt-Anlegepflicht - Verwarnungen und Anzeigen ...
"Lebensretter" nicht angelegt

Lokales
Schwandorf
17.09.2015
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(ch/nt) Nächste Kontrollrunde im Zuge des "Verkehrssicherheitsprogramms 2020": Die Polizeiinspektion Schwandorf hat am Dienstag zwischen 9.30 und 14.45 Uhr die Gurtanlegepflicht in den Mittelpunkt gestellt.

Beamte der Inspektion haben an zwei Kontrollstellen ein Auge darauf geworfen, er den Gurt angelegt hatte und wer nicht. Im Stadtgebiet Schwandorf wurden die Kontrollstellen an der Feuerwache (Ettmannsdorfer Straße) und an der Regensburger Straße/Adenauerbrücke aufgebaut. Während der über fünf Stunden dauernden Kontrollen haben die Beamten der Polizeiinspektion elf Verkehrsteilnehmer ertappt, die keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Sie wurden mit jeweils 30 Euro verwarnt. Ferner wurde ein Fahrer erwischt, der ein Kind ohne den geeigneten Kindersitz im Auto mitnahm. Der Fahrerer wurde angezeigt. Er muss 60 Euro bezahlen und bekommt einen Punkt in der Verkehrssünderkartei. Vier Verkehrsteilnehmer wurden von den Beamten beim Telefonieren oder Bedienen des Handys während der Fahrt ertappt. Sie müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bei einem Fahrzeug war die Ladung unzureichend gesichert.

Im Jahr 2014 ging nach Polizeiangaben jeder vierte Unfalltote auf Bayerns Straßen - also rund 60 Tote - auf das Konto des fehlenden Sicherheitsgurtes. Der Sicherheitsgurt sei deshalb immer noch "Lebensretter Nr. 1" im Straßenverkehr.
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