Schwung für Senioren

Der Landkreis will in seiner erfolgreichen Seniorenarbeit nicht nachlassen. Er gibt auch weiterhin Geld dafür aus, dass die Leiter von Senioreneinrichtungen befähigt werden, ein ansprechendes Programm zu gestalten. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
09.12.2014
0
0

Der Landkreis setzt sein seniorenpolitisches Konzept fort. Diesen Beschluss fasste der Kreisausschuss. Am Geld sollen die geplanten Maßnahmen nicht scheitern.

Vor vier Jahren entschied sich der Kreistag, ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen. Damit erntete er höchste Anerkennung beim Bayerischen Sozialministerium. Seither verfolgt die Seniorenfachstelle am Landratsamt die Umsetzung. Für die Jahre 2011 bis 2014 bekam sie jeweils 5000 Euro aus dem Landkreis-Haushalt bewilligt, um Handlungsempfehlungen zu verwirklichen.

In Zeiten knapper Kassen soll sich daran nichts ändern. Auch 2015 und 2016 sorgt der Kreis für die finanzielle Ausstattung in gleicher Höhe. Fachstellenleiterin Evelyn Seitz erklärte am Montag dem Ausschuss, wofür das Geld verwendet wird: zum Beispiel für die finanzielle Beteiligung an Projekten des Demenz- und des Palliativnetzwerkes, für Schulungsangebote an Seniorenbeiräte und Seniorenclubleiter oder für die Organisation von Informationsveranstaltungen für barrierefreies Bauen und Wohnen.

Auch kleinerer Rat möglich

In derselben Sitzung empfahl der Kreisausschuss dem Kreistag, die 1997 verabschiedete Satzung für die Seniorenarbeit des Landkreises aufzuheben und neu zu fassen. Neu daran ist, dass der Seniorenbeirat nicht mehr unbedingt aus 20 Personen bestehen muss, sondern auch kleiner ausfallen kann. Nachdem mittlerweile 24 der 33 kreisangehörigen Kommunen über einen eigenen Seniorenbeauftragten verfügen, werde es nämlich immer schwieriger, geeignete Kandidaten für das Ehrenamt zu finden. In die neue Satzung fließt auch der Inklusionsgedanke ein: Stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe, die dauerhaft mehr als 20 Bewohner über 60 Jahre betreuen, können im Rat mitwirken.

Nachrichtlich gab Landrat Thomas Ebeling (CSU) bekannt, dass der SPD-Antrag auf Einrichtung eines WAA-Erinnerungspfades (wir berichteten) erst 2015 behandelt wird. Darauf habe er sich mit SPD-Sprecherin Evi Thanheiser verständigt, weil die Tagesordnung für die letzte Kreistagssitzung des Jahres 2014, am 15. Dezember, bereits voll ist und genügend Zeit für die Beratung des Themas bleiben soll.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.