"Seen-Land": Die Fotografen Konrad Jäger und Gerhard Götz stellen im Stadtmuseum aus - Längere ...
Weite Landschaften und genaue Details

Lokales
Schwandorf
08.07.2015
5
0
Pünktlich zum Bürgerfest-Wochenende wurde im Stadtmuseum eine sehenswerte Ausstellung eröffnet: Die Fotografen Konrad Jäger und Gerhard Götz präsentieren "Seen-Land". Eine Fotofreundschaft, die seit rund 40 Jahren gewachsen ist, eine Landschaft, die eine reiche Auswahl an Motiven zulässt, dazu zwei ausgezeichnete Fotografen: Das sind laut Museumsleiterin Eva Maria Keil die Zutaten für das Gelingen der aktuelle Fotoausstellung "Seen-Land", die im Stadtmuseum vor über Hundert Gästen eröffnet wurde.

Zusammen mit Bürgermeisterin Ulrike Roidl dankte sie bei der Vernissage den beiden Fotografen Gerhard Götz und Konrad Jäger, dass sie eine Auswahl ihrer Werke bis Ende September im Stadtmuseum präsentieren und im Bürgerfestsommer wieder eine Fotoschau ermöglichen.

Mit auf eine Wanderung durch das Thema "Seen-Land" nahm Markus Kurz, Gebietsbetreuer für das Oberpfälzer Seenland und den Naturpark Oberpfälzer Wald, die Gäste. "Land und See schließen sich nicht aus, sondern sie sind als Einheit zu sehen: Sie bilden die spezielle Landschaft, unsere Heimat, die in den Bildern dieser Ausstellung eingefangen ist", sagte er. Die Ambivalenz zeigt sich auch in den Bildern: Nahaufnahmen von Libellen, Fröschen, Seerosen, Sonnentau auf der einen Seite, wasserreiche Landschaften, oftmals aus der Luft betrachtet, auf der anderen Seite. Konrad Jäger und Gerhard Götz bewegen sich beide als Fotografen in dieser von Wasser und Land, Pflanzen und Tieren geprägten Region, die touristisch zum Markenzeichen geworden ist. Inzwischen werden der Steinberger See, der Brückel- und der Murnersee in erster Linie mit Freizeitnutzung in Verbindung gebracht. Doch sollten andere Seen, wie der Au- und der Lindensee einer naturnahen Entwicklung überlassen und geschützt werden. Dafür stehen auch die sechs Texttafeln, die die Fotoausstellung ergänzen und vom Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz, dem Ameisenschutzverein Hirschberg, dem Oberpfälzer Waldverein und den NaturFreunden gestaltet wurden. Für die Musik bei der Vernissage sorgte Norbert Vollath an Bassklarinette und Saxofon.

Das Stadtmuseum hat seine Öffnungszeiten erweitert, zu denen auch das NaturInfoZentrum und die Sonderausstellung besichtigt werden können. Das Haus ist nun regulär mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von12 bis 18 Uhr geöffnet. Am Bürgerfest gibt es zudem lange Öffnungszeiten bei kostenlosem Eintritt: Samstag von 14 bis 19 Uhr, Sonntag von 13 bis 19 Uhr. An beiden Festtagen kann im Museums-Innenhof dem Grenzland-Schmied bei der Arbeit zugesehen werden; Kinder können sich vor dem Museum im Zinngießen versuchen und es gibt Kaspertheater.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.