Sigrid Eberl-Kellerer liest aus dem Kriegs-Tagebuch ihres Großvaters
Erlebnisse an den Fronten

Sigrid Eberl-Kellerer las zur Finissage aus dem Tagebuch ihres Großvaters Franz Gutneder. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
11.02.2015
25
0
Mit einer Lesung endete am Sonntag im Stadtmuseum die Ausstellung "Kriegssterbebilder aus Schwandorf". Sigrid Eberl-Kellerer trug Auszüge aus dem Tagebuch ihres Großvaters Franz Gutneder vor, der im Ersten Weltkrieg bis in die Türkei und den Irak kam. Der gelernte Schuhmacher (geboren 1893) kämpfte zuerst an der West- und später an der Irakfront und erkrankte 1916 an Malaria. Im Dezember 1918 kehrte Franz Gutneder in die Heimat zurück, er starb 1966 in Neustadt an der Donau. Die Historikerin und Leiterin des Stadtmuseums Nittenau, Carolin Schmuck, gab einen literarischen Einblick in die Erzählung "Der Feind" von Erich Maria Remarque. Die Regensburger Musikerin Nina Riedmann begleitete die Finissage am Cello. Mehrere Wochen lang waren im Museum Sterbebilder, Fotografien und Schriftstücke zu sehen, die die schrecklichen Ereignisse vor 100 Jahren dokumentierten. Darunter war auch das Originalsterbebild des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Gattin Sophie.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.