Söder für Begrenzung der Aufnahme

Der bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder (vorne Zweiter von links), freute sich nach eigenen Worten, in Schwandorf nicht nur unter Parteifreunden, sondern auch unter echten Freunden zu sein. Dazu zählte er (vorne von links) Landrat Thomas Ebeling, MdL Alexander Flierl und OB Andreas Feller. Bild: Götz
Lokales
Schwandorf
13.11.2015
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Vor über 250 Zuhörern forderte der Bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder die Bundesregierung auf, klare Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik zu treffen. In einer Rede zum Thema "Zukunft Bayern", die er bei einer Versammlung des CSU-Kreisverbands im neuen Veranstaltungssaal der Oberpfalzhalle hielt, trat der CSU-Politiker für eine entschlossene Begrenzung der Zuwanderung ein. "Integration ist zu schaffen, aber eine Million sind zu viel", widersprach er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die zwar davon rede, dass "wir es schaffen", aber keine Zahlen nenne: "Wir helfen gerne, aber wir können nicht die ganze Welt aufnehmen". Von Berlin verlangte er zudem, das Bürokratie-Problem bei der Antragsflut zu beseitigen, die Grenzen zu sichern, Anreize für Asylbewerber abzubauen und die Abschiebepraxis zu ändern. Söder holte am Freitagabend einen Besuch im Landkreis nach, der schon für 9. Juli in Guteneck geplant war, jedoch kurzfristig abgesagt werden musste.
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