SPD-Stadträte besichtigen renovierte Räume der Stadtbücherei
Buch bleibt Haupt-Medium

SPD-Stadträte besichtigten am Dienstag die renovierten Räume der Stadtbücherei. Bibliothekar Alfred Wolfsteiner erläuterte ihnen das neue Regalsystem. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
18.12.2014
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"Wir haben aussortiert, neu sortiert, und einiges befindet sich noch in den Kisten", erklärte Leiter Alfred Wolfsteiner den Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion bei deren Besuch am Dienstag. Das Interesse der Leute aber sei auch nach dem Umbau weiterhin ungebrochen, so Wolfsteiner.

Nach den Umbauarbeiten in der Stadtbücherei müssen sich die Kunden erst noch zurecht finden. Das Personal müsse bei der Suche nach den gewünschten Medien verstärkt noch behilflich sein, erklärte der Bibliothekar.

Die Bücherei hat 300 000 Medien im Bestand, davon 90 000 audio-visuelle. Trotz zunehmender Digitalisierung bleibe das gebundene Buch das Hauptverleihmedium, erklärte der Wolfsteiner. Von den 300 000 Ausleihen im Jahr 2013 seien nur rund fünf Prozent auf den virtuellen Bereich entfallen. Die 330 000 Euro jährlichen Kosten für Personal und Sachaufwand hält Alfred Wolfsteiner für angemessen und betont: "Eine Bücherei kann nie kostendeckend arbeiten". Er riet den SPD-Stadträten davon ab, Verleihgebühren zu verlangen. 150 000 Euro ließ sich die Stadt die Sanierung der Bücherei kosten.

Nach 20 Jahren war es erforderlich geworden, Fußboden und Decke zu erneuern, die Beleuchtung auszutauschen, Wände und Decken zu streichen, die Verleihtheke umzugestalten und die Internetverbindungen zu optimieren. Die wichtigste Neuerung aber war das Regelsystem. Mit der Möglichkeit, die Regale zu verschieben, lasse sich jetzt mehr Platz für Veranstaltungen sowie für Lern- und Leseinseln schaffen, erklärte Alfred Wolfsteiner.
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