Staatsministerin Emilia Müller setzt bei ihrem Grußwort in Bruck zwei Schwerpunkte - Lob von ...
Den sozialen Frieden gewährleisten

Staatsministerin Emilia Müller ermunterte die Frauen, sich einzumischen und an Entscheidungen mitzuwirken. Bild: Mayer
Lokales
Schwandorf
12.05.2015
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Bruck ist ihre politische Heimat, hier liegen ihre Wurzeln beim Ortsverband des Frauenbundes. Insofern freute sich Staatsministerin Emilia Müller über das "Heimspiel" bei der Kreisdelegiertenversammlung der FU im "Meisl-Saal". Wie berichtet gab es am Freitagabend einen Wechsel an der Spitze und Müller nutzte zunächst die Gelegenheit, der scheidenden Vorsitzenden Dr. Susanne Plank zu danken.

Die Bürgermeisterin von Maxhütte-Haidhof, die bekanntlich mit Müller im Präsidium der CSU sitzt, habe sehr gute Arbeit geleistet, attestierte die Sprecherin. Die Frauen-Union engagiere sich im vorpolitischen Raum, arbeite hier eng mit der Jungen-Union und der CSU zusammen.

Emilia Müller, Frauenbeauftragte der Staatsregierung, stellte zwei Aspekte in den Vordergrund. Zum einen gelte ein Hauptaugenmerk dem sozialen Frieden in der Gesellschaft. Sie verwies auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Elterngeld, die Mütterrente und die Förderung zur Installierung von Kita-Plätzen. Frauen müssten politisch mitreden und mit entscheiden, forderte die Ministerin. Der zweite Schwerpunkt ihres Grußwortes beinhaltete die Asyl- und Flüchtlings-Thematik. Müller dankte den vielen Menschen, die sich hier freiwillig engagierten. Sie könne eine große Solidarität feststellen, es gebe aber auch Gegner. Den Menschen aus Krisengebieten gebühre der Schutz. Nicht aufgenommen werden könnten Asylbewerber aus sicheren Herkunftsländern. Weiter forderte sie die Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort und die Aufstockung der Entwicklungshilfe. Besonders am Herzen liegen Emilia Müller die unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge.

"Wir alle sind eine Familie, arbeiten zusammen und streiten auch manchmal. Das gemeinsame Ziel war und ist aber die Gestaltung der Heimat", ließ CSU-Kreisvorsitzender MdL Alexander Flierl in seinem Grußwort wissen. Er sieht die Partei im Landkreis "mit dem Landrat und einer stabilen Mehrheit im Kreistag gut aufgestellt". Einen erheblichen Beitrag zum Erfolg leisteten die Frauen, lobte er.
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