Thomas Fenzl neu an der Spitze

Für ihre langjährige Treue zur CSU wurden zahlreiche Mitglieder mit einer Urkunde und der silbernen oder goldenen Ehrennadel geehrt. Bilder: tgr (2)
Lokales
Schwandorf
17.03.2015
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Beim CSU-Ortsverband Dachelhofen-Büchelkühn ging nach 16 Jahren eine Ära zu Ende. OB Andreas Feller trat nicht mehr für den Vorsitz an, nun steht Thomas Fenzl an der Spitze des Ortsverbandes. Bei der Jahreshauptversammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes im Schützenheim Büchelkühn berichtete der amtierende Vorsitzende, Oberbürgermeister Andreas Feller, von einem sehr intensiven Arbeitsjahr, dass zunächst geprägt war vom Kommunalwahlkampf. Das Ergebnis bezeichnete er als respektabel. Er dankte den Mitgliedern für die Unterstützung.

Kaum Spielräume

Die anfangs etwas emotionale Situation im Rat habe sich mittlerweile entspannt, und die Sachthemen stünden im Vordergrund, sagte Feller. Die finanzielle Situation der Kommune bezeichnete er als nicht zufriedenstellend. Gewerbesteuerrückzahlungen würden den Haushalt belasten. Sparen sei angesagt. Wegweisende Investitionen müssten warten, betonte Oberbürgermeister Feller. Die Stadt sei an über 1000 kulturellen Angeboten beteiligt oder federführend. Keine Veränderung will er trotz der finanziellen Situation an der Sportförderung oder Unterstützung der Vereine und Feuerwehren vornehmen. "Jeden Euro, den wir nicht in die Jugendarbeit investieren, werden wir später über die Kreisumlage bezahlen", war sich der Redner sicher.

Abbruch keine Lösung

Eine Chance zur Verbesserung der finanziellen Situation sah der Oberbürgermeister in der Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe. Dazu sei man mit einigen Interessenten im Gespräch. "Wenn sich die Hälfte realisieren ließe, wäre ich sehr zufrieden", sagte Feller. Als nächste größere Projekte kommen auf die Stadt die Sanierung der Lindenschule, der Ausbau des schnellen Internets und das Verkehrsentwicklungsprogramm zu. Die zwei äußeren Naabbrücken werden abgerissen und neu gebaut. Das übernehme der Bund. Die Kosten für den Radweg über die beiden Brücken betragen rund 2,5 Millionen Euro und seien von der Kommune zu tragen, sagte Feller. Eine weitere große Herausforderung sei die Entwicklung der Innenstadt. Der Abbruch alter Gebäude sei für ihn keine Lösung. Nur in Zusammenarbeit mit der Städtebauförderung könne es hier eine vernünftige Lösung geben, zeigte sich der Oberbürgemeister überzeugt. Den Start als Oberbürgermeister bezeichnete Andreas Feller als geglückt und er fühle sich im Zeitplan. Dabei sei er von den Mitarbeitern der Verwaltung unterstützt worden, so Feller.

Ehrungen

Zahlreiche Mitglieder wurden ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Feller; für 40 Jahre: Manfred Dirscherl, Hans Schuierer, Johann Schuierer, Ullrich Trummet und Gerhard Viehauser sowie für 50 Jahre Josef Bauer, Josef Scharl und Georg Gareis.
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