Tröpfchen auf heißen Stein

Lokales
Schwandorf
03.12.2015
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Die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße beschäftigt den Stadtrat seit Jahrzehnten. Zuletzt drängte die SPD-Fraktion darauf, die Maßnahme so schnell wie möglich zu verwirklichen. Auch, um zeitlich nicht mit dem Neubau der Naabbrücken zu kollidieren. Dieses Argument wiederholte Manfred Schüller im Planungsausschuss am Montag - denn in der Liste der Projekte, die zur Städtebauförderung angemeldet werden sollen, waren Mittel erst ab 2017 eingestellt.

Früher, so Oberbürgermeister Andreas Feller, lasse sich das Projekt auch nicht realisieren. Schüller hielt dagegen, dass zumindest die Planungen schon vorher begonnen werden müssten. Nach einigem Hin und Her nahm der Ausschuss schließlich 25 000 Euro für 2016 mit auf. Angesichts der zu erwartenden Ausgaben für die Straßen-Umgestaltung, die bis 2019 auf rund 830 000 Euro geschätzt werden, eher ein Tröpfchen auf den heißen Stein.
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