Über 10 500 Mitglieder im Kreis

Lokales
Schwandorf
04.11.2014
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Der Aufwärtstrend des VdK zeigt sich auch im Ortsverband Klardorf. Er zählt mittlerweile 229 Mitglieder. Viele Aktionen richten sich derzeit auf die Reform der Pflegeversicherung.

Bei der Jahreshauptversammlung des VdK Klardorf/Büchelkühn zog Vorsitzender Michael Hofmann eine positive Bilanz. Mit vielen Aktivitäten im Jahr werde auch den Mitgliedern einiges geboten. Auch der Mitgliederstand in Klardorf habe sich sehr gut entwickelt. Aktuell gehören dem VdK Klardorf 229 Mitglieder an. Mit der Haussammlung "Helft Wunden heilen" unterstützt der Verband viele soziale Einrichtungen. Das Ergebnis der Sammlung war mehr als zufriedenstellend.

Planungen laufen

Die Veranstaltungen des VdK im Stadtteil wurden sehr gut angenommen. Besonders löblich sei, dass sich die Seniorennachmittage immer größerer Beliebtheit erfreuen, so Hofmann. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war die Radwanderung. Das Jahresprogramm für 2015 werde an der Weihnachtsfeier verteilt. Hofmann dankte den Ausschussmitgliedern und den Helfern für die tatkräftige Unterstützung. Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hermann verwies darauf, dass der Kreisverband seine Mitgliederzahlen von Jahr zu Jahr steigern könne. Aktuell gehören ihm 10581 Mitglieder an. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 60 Jahren.

Die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt funktioniere beim Kreisverband hervorragend. In allen 27 Ortsverbänden im Landkreis habe man aktive Vorstandsgremien.

In die Diskussion um die Pflegeversicherung habe der VdK mit anderen Verbänden Bewegung gebracht. Die Menschen würden immer älter, leider aber nicht gesünder, so dass der Pflegeversicherung immer größere Bedeutung zukomme. Bei Kampagnen in ganz Bayern, so Hermann, habe der VdK zusammen mit der Alzheimergesellschaft Forderungen für eine bessere Pflege, insbesondere für Demenzkranke, lautstark und nachdrücklich vorgebracht.

Trotzdem sei noch viel zu tun. Die Aktionen richteten sich nicht gegen Heime oder Pflegekräfte. "Ganz im Gegenteil", so Hermann. Der VdK wolle eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende erreichen: Mehr Personal, weniger Zeitdruck und eine bessere Bezahlung.
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