Über 70 Sprachpaten unterstützen Asylbewerber - Bericht der Freiwilligenagentur
Wichtige Hilfe bei Alltagsdingen

Lokales
Schwandorf
11.07.2015
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Der Landkreis greift der Freiwilligenagentur auch im kommenden Jahr mit 25 000 Euro unter die Arme. Das beschloss der Ausschuss für Kreisentwicklung, Umweltschutz und Touristik einstimmig. Zuvor hatte Charlotte Pelka, Geschäftsführerin der Lernenden Region, über das vergangene Jahr und Neuerungen bei der Freiwilligenagentur berichtet.

Anderer Name

Ein Schwerpunkt der Arbeit im vergangenen Jahr lag demzufolge auf dem Sprachpaten-Projekt für Asylbewerber. Wie Charlotte Pelka ausführte, seien derzeit über 70 Sprachpaten im Einsatz und helfen den Flüchtlingen bei Alltagsproblemen. Abgeschlossen sei hingegen die Nachbarschaftshilfe, die im Jahr 2012 startete und für drei Jahre angelegt war. In etlichen Landkreis-Kommunen wurde bereits eine derartige Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen. Das ist laut Pelka auch noch möglich, obwohl das Projekt zwischenzeitlich beendet wurde: Die Freiwilligenagentur wird Kommunen weiterhin beraten und unterstützen.

Neues gibt es bei der Freiwilligenmesse: Sie wird künftig "SAD social" heißen und soll auch Senioren oder Familien ansprechen. Darüberhinaus ist die Schau nun auch für gewerbliche Aussteller geöffnet. Die Vorbereitungen für die Messe am 8. November in der Sporthalle in Wackersdorf laufen laut Pelka bereits.

Sehr erfolgreich sei die 13. Auflage der Bildungsmesse im vergangenen Jahr verlaufen: Mehr als 5000 Besucher - darunter rund 1000 Schüler - hätten die Schau besucht. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit bei der Lernenden Region auf der Zertifizierung des Landkreises als Bildungsregion. Das hatte der Kreistag im Dezember vergangenen Jahres beschlossen und den Zertifizierungsprozess der Lernenden Region übergeben.

Fünf Arbeitskreise

Über 140 Mitwirkende seien derzeit in fünf Arbeitskreisen beschäftigt. Bei einem zweiten Dialogforum im Oktober werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Freiwilligenagentur wird sich beim Freistaat außerdem um die Förderung zur Finanzierung eines Modellprojekts "Hauptamtliche Ehrenamtskoordination im Bereich Asyl" bewerben.
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