Überlebenshilfe für Amphibien

Lokales
Schwandorf
30.03.2015
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Obwohl der Landkreis einen eher milden Winter hatte, beginnt die diesjährige Krötenwanderung heuer sehr spät. Zwar sind die Tage jetzt schon lang und mild, aber es ist trocken und die Nachttemperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Sobald es in den kommenden Tagen aber feuchter wird und es abends um die fünf Grad Celsius hat, rechnet der Bund Naturschutz mit einer massiven Krötenwanderung auch entlang vieler Straßen.

An sieben Straßenabschnitten im Landkreis Schwandorf wurden mit Hilfe der Straßenbauämter und Gemeindearbeiter daher wieder Krötenschutzzäune aufgestellt, die nun über Wochen von ehrenamtlichen Naturschützern täglich betreut werden. Sie sind an den Staatsstraßen Nabburg-Schmidgaden, Nabburg-Höflarn, Pullenried-Tröbes und Burglengenfeld-Kallmünz, an der Kreisstraße Pfreimd-Weihern, an der Gemeindeverbindungsstraße Trausnitz-Bierlhof sowie an der Murner Seestraße bei Wackersdorf. Hier fordert der BN alle Verkehrsteilnehmer auf, besonders besonnen zu fahren, um die Helfer beim Zaunauf- und -abbau sowie beim Aufsammeln der Amphibien nicht zu gefährden.

Aber auch an Straßenabschnitten, an den keine Zäune stehen und Kröten und Frösche die Straße überqueren müssen, um zum Ablaichen in ihre Weiher und Teiche zu kommen, fordern die Naturschützer alle Verkehrsteilnehmer auf, langsamer als sonst zu fahren und den nützlichen und oftmals seltenen Amphibien eine Überlebenschance zu geben.
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