Übungswochenende der Kreiswasserwacht am Steinberger See - Technisches Hilfswerk aus Landshut ...
Taucher fit für die Rettung unter Wasser

Die Taucher des THW Landshut hatten Spezialausrüstung dabei wie ein Helmtauchgerät.
Lokales
Schwandorf
23.07.2015
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Der Steinberger See gilt als beliebtes Tauchrevier. Bei Unfällen steht die Wasserwacht bereit. 70 Aktive der Kreis-Wasserwacht Schwandorf, darunter 35 Taucher, trafen sich am Steinberger See zum traditionellen Tauchwochenende. Im Mittelpunkt stand die Aus- und Fortbildung in Sachen Rettungstauchen.

Unter der Regie von Josef Prill, des Beauftragten Tauchen, wurden von Freitag bis Sonntag über 40 Tauchgänge absolviert. Während erfahrene Taucher 30-Meter-Tauchgänge und diverse Arbeiten unter Wasser erledigten, legten sieben Tauch-Anwärter ihre Zwischenprüfung ab. Sie werden im Herbst die Prüfung zum Wasserwacht-Rettungstaucher ablegen. Das teilte die Wasserwacht mit.

Neben den gemeinsamen Übungstauchgängen und dem wichtigen Erfahrungsaustausch stand in diesem Jahr die "Fachgruppe Retten und Bergen aus Wassergefahren" des THW Landshut zur Verfügung. Das Team war mit einem eigenen Spezial-Lkw angereist. Während die Rettungstaucher der Wasserwacht nur mit Leichttauchgeräten zur Personensuche und für einfache Arbeiten unter Wasser ausgerüstet sind, haben die Taucher des THW die Ausrüstung für deutlich schwerere Arbeiten wie Schneidbrennen, Schweißen oder Betonsägen im und unter Wasser. Besonders der Taucherhelm, den einige Wasserwachttaucher auch selbst ausprobierten, brachte eine völlig neue Erfahrung unter Wasser mit sich. Während man sich an Land noch völlig unbeweglich fühlte, war die Unbeholfenheit unter Wasser wie weggeblasen. Mit Sprecheinrichtung und Luftschlauch ist das Helmtauchsystem des THW für Arbeiten unter Wasser, bei denen es nicht unbedingt auf Beweglichkeit ankommt, perfekt geeignet. Der Gruppenführer des THW Friederich Fischer stellte die Aufgaben der Gruppe unter Wasser auch in einem Bildervortrag vor.

Für einen reibungslosen Ablauf des Tauchwochenendes sorgten neben dem Tauchbeauftragten Prill auch noch die "SEG IuK" (Information und Kommunikation) des BRK-Kreisverbandes Schwandorf unter der Leitung von Werner Hannewald. Hier wurden alle Tauchgänge protokolliert und alle Bootsbewegungen zu den verschiedenen Tauchplattformen gesteuert. Für die Verpflegung sorgte ein Küchenteam der Kreis-Wasserwacht um den stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Dantl. Am Schluss des Tauchwochenendes zog Josef Prill ein zufriedenes Fazit: "Viele Teilnehmer, viele Tauchgänge, viel neue Erfahrungen und keine Unfälle, so passt das!"
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