Unfall-Hilfe bewirbt sich um Besetzung eines Wagens an der Klinik Lindenlohe - Hauptversammlung
Johanniter wollen in Rettungsdienst

Lokales
Schwandorf
05.02.2015
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Sanitätsdienst, Helfer vor Ort, Kriseninterventionsteam, Hausnotruf, Jugendsozialarbeit an Schulen, Kinderbetreuung: Die "Johanniter-Unfall-Hilfe" ist im Landkreis breit aufgestellt. Ganz im Sinne von Regionalvorstand Martin Steinkirchner, der am Dienstag bei der Hauptversammlung der Ortsverbände Schwandorf und Schwarzenfeld im Gasthaus Baier betonte: "Wir sind für die Menschen da, vom ersten bis zum letzten Tag". Nun will der Verband auch noch in den Rettungsdienst einsteigen, den im Landkreis aktuell das Bayerische Rote Kreuz abdeckt. Der "Rettungsdienst in Bayern" habe die Besetzung eines Rettungswagens am Krankenhausstandort Lindenlohe ausgeschrieben. "Wir werden uns darum bewerben", kündigte Martin Steinkirchner an.

Breites Leistungsspektrum

Mit 65 aktiven Helfern habe der Ortsverband Schwarzenfeld auch 2014 ein breites Leistungsspektrum abdecken können, betonte Vorsitzender Andreas Kramer in seinem Rückblick. Er summierte die ehrenamtlich geleisteten Stunden im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Kriseninterventionsarbeit, psychosoziale Notfallversorgung, Helfer vor Ort sowie Fortbildung und Bereitschaftsdienst auf 10 414 Stunden. Ähnlich beeindruckende Zahlen nannte auch die Schwandorfer Ortsbeauftragte Andrea Scherübl. Dort fielen für Bereitschaft, Sozialdienst, Verpflegung und Betreuung älterer Menschen, Aus- und Fortbildung sowie Hausnotruf rund 5000 Stunden an.

Ein Monat pro Jahr

Das für die ehrenamtlichen Mitarbeiter zuständige Vorstandsmitglied Martin Lehmann hat die Einsatzstunden der 120 Helfer in den beiden Ortsverbänden Schwandorf und Schwarzenfeld hochgerechnet und ist zu dem Ergebnis gekommen: "Legt man eine 40-Stunden-Woche zugrunde, leistet jeder Mitarbeiter pro Jahr einen Monat lang ehrenamtlichen Dienst für die Johanniter". "Ohne eure tägliche Arbeit ginge es nicht", war sich Regionalvorsitzender Martin Steinkirchner bewusst.

Der Dachverband habe die beiden Ortsgruppen Schwandorf und Schwarzenfeld im vergangenen Jahr mit 108 000 Euro für die Bereiche "Helfer vor Ort, Rettungshundestaffel Schwarzenfeld, Kriseninterventionsteam, Sondereinsatzgruppen und Sanitätsdienst" unterstützt.
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