Vernissage: Stadtmuseum erinnert an die Wirtschaftswunderjahre - Projekt mit dem Gauß-Gymnasium
"Zucht und Ordnung" an der Schule

Denise Ehrenreich (rechts) und Valentina Eimer (links) erinnerten in ihrem Sketch an die Lebensart und das Freizeitverhalten der Nachkriegsgeneration. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
27.03.2015
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Denise Ehrenreich und Valentina Eimer haben Zeitzeugen zu den Nachkriegsjahren befragt. Was sie dabei erfahren haben, spielten sie in einem Sketch nach. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" am Mittwoch im Stadtmuseum.

Im Kino hat sie ihren Hans kennengelernt und später geheiratet, erzählt die Bäuerin aus Bubach. Sie kann sich noch gut erinnern, wie sie damals gelebt haben. Das Klo im Freien, ohne Telefon und elektrische Geräte. Ins Wirtshaus durften nur die Männer. Urlaub war ein Fremdwort. In der Schule herrschten Zucht und Ordnung.

An jene Zeit erinnern auch die Möbel, Kleidungsstücke, Spielsachen und Schreibgeräte, die in den Vitrinen zu sehen sind. Die Bilder und Exponate lassen die Lebensart und das Freizeitverhalten der damaligen Jugend erahnen.

Die Schüler des Praxisseminars "Geschichte" am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums haben dazu Texte verfasst. Geschichtslehrerin Dr. Barbara Stelzenberger dankte allen Beteiligten für die Unterstützung. Das Saxophonquartett des CFG-Gymnasiums begleitete die Vernissage musikalisch. Die Sonder-Ausstellung im Stadtmuseum ist bis 14. Juni zu sehen.
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