Voller Einsatz für Familien

Bei der Planungssitzung legte das lokale Bündnis für Familien das Programm für dieses Jahr fest. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
31.01.2015
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Das "Lokale Bündnis für Familien" hat auch in diesem Jahr viel vor. In der Januarsitzung wurden die Vorhaben für 2015 erörtert. Neben bewährten Angeboten gibt es auch Neuerungen.

"2014 war ein aktives Jahr des Lokales Bündnisses, viele Aktionen und Ideen wurden umgesetzt - dieses Engagement wollen wir auch 2015 beibehalten und ein vielfältiges Programm an Projekten und Veranstaltungen anbieten", betonte Helga Forster, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und eine der beiden Koordinatorinnen für das gesamte Bündnis.

Unter der Rubrik "Altbewährtes fortsetzen" sind die Neuauflage der Familienwoche vom 9. bis 16. Mai, die Veranstaltung für Familienbeauftragte im ersten Halbjahr und die Organisation der Kindermitbringtage am Buß- und Bettag zu finden. Die Vorträge im Zuge der aktuellen Kursreihe "Stark durch Erziehung" laufen noch bis Ende April, und im Herbst startet die elfte Kursreihe mit verschiedenen Vorträgen und Workshops zur Stärkung der Erziehungskompetenzen.

Messe erweitert

Die Projektgruppe "Familienfreundliche Personalpolitik" nimmt sich des Themas "Geldwerte Vorteile und steuerrechtliche Aspekte bei familienfreundlichen Leistungen" an. Die bisherige Freiwilligenmesse der Lernenden Region wird mit Unterstützung des Lokalen Bündnisses erweitert zur Messe für Freiwillige, Familien, Senioren, Kinder- und Jugendliche, Inklusion und Integration. "Willkommenskultur": Welche Möglichkeiten es gibt, Neubürger zu empfangen und ihnen das Leben in einer neuen Umgebung, aber auch das Arbeiten in einem neuen Unternehmen zu erleichtern, wird ein weiteres Projekt sein.

Ein vorläufiger Höhepunkt der Veranstaltungen des Lokalen Bündnisses steht bereits am 13. März an. Zur Veranstaltung in der Sparkasse zu "Familienfreundlichkeit und Demografischer Wandel" werden Staatsministerin Emilia Müller und Professor Dr. Lothar Koppers referieren.

Breiten Raum der Versammlung nahm auch der Rückblick auf das vergangene Jahr ein. Barrierefreies Bauen stand im Zentrum der Projektgruppe "Familienfreundliche Kommunen". Barrierefreiheit spielt gerade in Zeiten des demografischen Wandels eine immer größere Rolle, wenn die Kommunen allen Menschen ein lebenswertes Umfeld schaffen möchten. Die Stadträte der Großen Kreisstadt etwa stellten sich auf Initiative des Lokalen Bündnisses den Anforderungen, die Menschen mit Einschränkungen tagtäglich erleben, indem sie mit Rollatoren und Rollstühlen die Innenstadt auf ihre Barrieren erkundeten.

14 Familienbeauftragte

Die Projektgruppe "Familienfreundliche Kommune" konnte mittlerweile 14 Gemeinden dazu motivieren, Familienbeauftragte in den Kommunen zu installieren. "Familienfreundlichkeit als Standortfaktor ist mittlerweile sowohl in den kleineren Handwerksbetrieben als auch in den großen Unternehmen angekommen - familienfreundliche Maßnahmen in den Betrieben sind für die Beschäftigten ebenso wichtig wie das Entgelt", berichtete die Beauftragte für Chancengleichheit, Dorothea Seitz-Dobler, von der Arbeitsagentur und Bündniskoordinatorin.

Die Projektgruppe "Stark durch Erziehung" organisierte erneut zwei Kursreihen mit jeweils fünf Vorträgen oder Workshops. Auch die Fortsetzung des Kindermitbringtags am schulfreien Buß- und Bettag und regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit standen auf dem Plan des Lokalen Bündnisses für Familie.

Nähere Informationen über das Lokale Bündnis gibt es unter www.landkreis-schwandorf.de/Familie und Soziales. Für Auskünfte stehen die Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises, Helga Forster, Telefon 09431/471-357 und die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Dorothea Seitz-Dobler, Telefon 09431/200-250 zur Verfügung.
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