Vorbereitungen auf das große Fest im Stadtteil Fronberg laufen auf Hochtouren - Kränze für den ...
Die Kirwa-Tanzbühne wird zu klein

Gestern beim Kranzbinden in der Tenne, am Wochenende auf der Tanzbühne. Die Fronberger Kirwaburschen und Moidln sind voll dabei. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
15.10.2015
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Selbst wenn es um die Arbeit geht, kennt der Fronberger Kirwaverein keine Nachwuchsprobleme. Die Tenne der Brauereiwirtschaft war in den vergangenen Tagen voll mit jungen Leuten, die beim Kranzbinden mit anpackten und sich nützlich machten. Am Wochenende werden sie dann in fesche Tracht schlüpfen und um den geschmückten Baum tanzen. 18 Paare sind es diesmal, wieder neuer Rekord. Sie finden auf der Bühne gar nicht alle Platz. Ein Teil wird deshalb auf der Straße tanzen müssen.

Am Mittwochabend war der Kartenvorverkauf für die beiden Tanzveranstaltungen am Wochenende. Am Samstag geht es in aller Früh los. Der längst ausgesuchte Baumstamm im Wald der Spitalstiftung muss umgesägt und nach Fronberg befördert werden. Gegen Mittag werden die Helfer dort erwartet.

Kleine Stärkung

Es beginnt die übliche Tour. Nach dem Frühschoppen beim "Müllner" geht es zum Sportheim und zur Kegelbahn, von dort zum "Zweck Heiner" und zum "Gruber" und schließlich zum "Pirzer Sepp". Überall bekommen die Burschen eine kleine "Stärkung" für den anschließenden Kraftakt am Dorfplatz.

Letzte Station des Umzugs ist das Fronberger Schloss. Traditionell wird die Familie von Breidbach zur Kirwa eingeladen. Von dort geht es unter musikalischer Begleitung zum Dorfplatz. Mit Muskelkraft und technischer Hilfe stellen die Männer den 30 Meter hohen Stamm auf, bauen ein Podium herum und warten auf den ersten Auftritt der Kirwapaare. Beginn ist um 19 Uhr.

Samstag ausverkauft

Die gesamte Kirchweih wird von der "Fronberger Kirwamusik" mit traditioneller Blasmusik begleitet und gestaltet. Sie ist ein Aushängeschild des Fests. Die anschließende Tanzveranstaltung am Samstag im Saal der Brauereiwirtschaft ist traditionell ausverkauft.

Am Sonntagnachmittag strömen die Menschen bei schönem Wetter erneut zu Hunderten zum Dorfplatz, um den jungen Leuten beim Tanzen zuzuschauen. Es schließt sich allgemeiner Kirwabetrieb an. Abends spielen die Kirwamusikanten dann noch einmal zum Tanz auf. Der Frühschoppen am Montag ist den Männern vorbehalten. Im Saal der Brauerwirtschaft geht es hoch her, die Stimmung erreicht gegen Mittag ihren Höhepunkt. Angeheiterte Mannsbilder streifen sich Frauenkleider über, tanzen um den Baum und ziehen mit Musik um den Dorfplatz. "Privat" und in einigen öffentlichen Treffs klingt die Kirwa dann aus.
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