Vorbeugung wichtig

Chefarzt Dr. Detlef Schoenen (von links) informierte mit leitender Oberärztin Dr. Christine Tabken und Oberarzt Dr. Thomas Betz über Durchblutungsstörungen der Beine. Bild: hfz/Seitz
Lokales
Schwandorf
18.05.2015
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Durchblutungsstörungen der Beine gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Rund 4,5 Millionen Deutsche leiden darunter. Beim Patientenforum im Krankenhaus St. Barbara informierten Ärzte über moderne Behandlungsmöglichkeiten.

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Detlef Schoenen fand am Dienstag ein weiteres Patientenforum zum Thema "Krampfadern - Schlaganfall - Raucherbein" im Krankenhaus St. Barbara statt. Jeder fünfte Deutsche über 30 hat Krampfadern und rund jeder Fünfte über 65 leidet unter Durchblutungsstörungen der Beine, der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz pAVK. Insgesamt sei in Deutschland derzeit von 4,5 Millionen an pAVK erkrankten Patienten auszugehen, teilte die Klinik mit.

Die Konsequenzen

In der Veranstaltung, die mit rund 130 Besuchern regen Zuspruch erhielt, informierten die Gefäßchirurgen der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, leitende Oberärztin Dr. Christine Tabken und Oberarzt Dr. Thomas Betz, über Behandlungsmöglichkeiten der Krampfadererkrankung sowie über Risiken, Gefahren und mögliche Krankheitsbilder, wie Atherosklerose (Arterienverkalkung) und andere Durchblutungsstörungen. Diese Erkrankungen haben dabei in Form von Schlaganfall, chronischen Wunden und "Schaufensterkrankheit" bis hin zum Extremitätenverlust weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen, so dass neben einer fundierten Diagnostik und Therapie vor allem der Vorbeugung eine wichtige Aufgabe zukommt.

Neben den Operationen kommen sogenannte interventionelle Techniken zum Einsatz, bei denen Gefäße aufgedehnt und gegebenenfalls mit einem Stent versorgt werden.

Nach der Fülle an Informationen wurden die Fragen der Zuhörer ausführlich beantwortet, wobei die Referenten wiederholt betonten, wie wichtig die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachabteilungen Radiologie, Kardiologie, Diabetologie und Gefäßchirurgie bei der Erstellung des für den jeweiligen Patienten optimalen Behandlungskonzeptes sei.
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